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7. Phyſik(nach Steubing). 1. Kl. wöchentlich 2 St. Das Wichtigſte aus den verſchiedenen Theilen der Phyſik. Gaſſer. 8. Gartenbau.
lII. und II. Kl. im Sommer: Beſchäftigung im Seminargarten mit gelegentlich angeknüpften Belehrungen. Il. Kl. wochentlich 1 St. Im Winter: Obſtbaumzucht. Hartmann.
9. Theorie der Muſik.
II. Kl. wöchentlich 1 St. a. Intervallenlehre: Begriff und Eintheilung der Intervalle; ihre Umkehrung; Mehrdeutigkeit derſelben. b. Akkordenlehre, und zwar:
1. Die Lehre von den Dreiklängen; Bildung, Arten und Lagen der Dreiklänge; ihre Umkehrungen und Umwechſelungen; Bezifferung der Stamm⸗ und abgeleiteten Akkorde und Anwendung derſelben zu Harmonieverbindungen; die Lehre von der harmoniſchen Bewegung, ſodann Verwendung der erkannten Harmonieen zum Ausſetzen von Chorälen noch bezifferten Bäſſen.
2. Die Lehre von den Septimenakkorden; Bildung, Benennung und Bezeichnung der leitereignen Septimenakkorde, der Dur⸗ und Molltonleiter; Lagen Umkehrungen und Beziffe⸗ rung derſelben; ihre Auflöſung; Harmonieverbindungen mit Dreiklängen, Septimenakkorden und ihren Ableitungen; Fortſetzung der Uebungen im Ausarbeiten von Chorälen nach be⸗ zifferten Bäſſen.
I. Kl. wöchentlich 1 St. Die Lehre von den Nonenakkorden; Bildung, Bezeichnung, Umkehrung und Auflöſung der Nonenakkorde; beſondere Betrachtung des großen und kleinen Dominant⸗ nonenakkords; der übermäßige Sextenakkord; Dollendung der Akkordenlehre; die Lehre von den Verwandtſchaften der Tonarten und der Modulationen; die Lehre von den Kadenzen ꝛc.; die Durchgangswechſelnoten und Verhalte; Vorbereitung der letzteren; Uebungen im vier⸗ ſtimmigen Choralſatze in enger und weiter Harmonie mit Selbſtauffinden der jedesmaligen Baßſtimme. Seminarhilfslehrer Meiſter.
10. Pädagogik und Didaktik.
Il. Kl. wöchentlich 2 St. Begriff und Eintheilung der Pädagogik; Einleitung in die Seelen⸗ lehre; vom Seelenleben im Allgemeinen; das Erkenntniß⸗, Gefühls⸗ und Begehrungsver⸗ mögen; allgemeine Grundſätze des Unterrichts; Lehrweg, Lehrform, Lehrton.
J. Kl. wöchentlich 2 St. Einleitung in die Erziehungslehre; der Menſch als Objekt der Er⸗ ziehung; Kräfte der Menſchen; die Faktoren der Bildung und Erziehung; Sorge für das Wohlſein des Körpers; Bildung der Sinne und Sinneswerkzeuge; Bildung der geiſtigen Vermoͤgen; Erziehung zur Häuslichkeit; Erwerbung der Vaterlandsliebe; Pflege des kirch⸗ lichen Sinnes; gedrängte Geſchäfte der Pädagogik; naſſauiſche Schulkunde. Kehrein.
B. Kunſtübungen.
1. Schreiben.
III. Kl. wöchentlich 3 St. Uebungen in deutſcher, engliſcher und Frakturſchrift nach eigenhän⸗ II. Kl. wöchentlich 1 St. diger Vorſchrift des Lehrers. l. Kl. Von Zeit zu Zeit wurden Proben in deutſcher und engliſcher Schrift eingefordert. Meiſter.
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