Schülerinnen
1907/08: 1 1917/18: 34 1927/28: 1 1908/09: 5 1918/19: 47 1928/20:- 1900/10: 12 1919/20: 54 1920/30:— 1910/11: 19 1920/21: 45 1dſ1— 1911/12: 21 1921/22: 34 1931/32:- 1912/13: 24 1922/23: 16 1932/33:— 1913/14: 20 1923/24: 14 1933/34: 1914/15: 16 ipet ee 13 1934/35: 36 3 1915/16: 15 1925/26: 6 1935/36: 46 19 1916/17: 30 1920/27: 6 1936/37: 1⅓
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Es wäre aufſchlußreich, die geiſtige Haltung der Schüler zu verfol⸗ gen. Zweifellos iſt auch hier ein Wandel feſtzuſtellen. Stehen doch auch die jungen Menſchen unter den Einwirkungen ihrer Zeit. Während des Krieges nahm ſie das große Erleben der Nation voll in Anſpruch. Die Jahresberichte rühmen ausdrücklich, daß ſie ſich der großen Zeit in jeder Hinſicht würdig zeigten. Zu Klagen über Verwahrloſung und Anbotmäßigkeit, die anderswo laut wurden, war bei uns kein Anlaß. In der Revolutionszeit freilich, da alles nach Freiheit rief und ſo viele Bindungen zerbrachen, gab es auch unter ihnen einige Verwirrung. Hierfür eine kleines Beiſpiel. Im Nov. 1918 machte die Oberprima, Schüler und Schülerinnen, ein Geſuch an den Arbeiter⸗ und Sol⸗ datenrat(!), ſie müßten unbedingt ſchon vor Weihnachten Maturum machen, da ſie ſo dem Vaterland beſſer helfen könnten. In Wahrheit wollten ſie„frei“ ſein, d. h. bummeln. Der Direktor trat dazwiſchen und hat ihnen das Hanoͤwerk auf etwas ironiſche Art gelegt. Sie haben zu normaler Zeit Maturum gemacht.
In der Kachkriegszeit war auch die Schülerſchaft geiſtig heimatlos. Sie ſuchte hier und da Anſchluß. Viele gehörten den Pfaodfindern an oder dem Bismarckbund und anderen nationalen Verbänden. Kur ganz wenige bekannten ſich zu den JIdeen des Marxismus. Daß der Kationalſozialismus ſeine Vorkämpfer hatte, wurde bereits erwähnt. Es war ein Suchen und Taſten, ein Ringen um die innere Haltung und geiſtige Form.
Heute ſteht die geſamte Schülerſchaft geſchloſſen in der national⸗ ſozialiſtiſchen Bewegung. Damit beginnt ſich langſam ein neuer
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