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das Begonnene wieder um in Proſa und kehrt zu den Jamben zurück; er will ein Drama aus dem Ganzen machen, ſo daß das Lager nur als Prolog vorgekommen wäre; dann auf das Drängen von Göthe erweitert und ver⸗ mehrt er es mit Geſtalten, daß es für ſich gewiſſermaßen ein Ganzes bildet, und trennt die Piccolomini von Wallen⸗ ſtein's Tod. Mit den Beſten wird berathen über die An⸗ ordnung; mit Göthe, W. v. Humboldt, Körner.
Jetzt bilden die Soldaten für ſich, ebenſo die Oberſten und über beiden der Feldherr jedes ein beſonderes Drama und zuſammen das Ganze. Alle drei drehen ſich um Wallen⸗ ſtein; aber im Lager unter den Soldaten und in den Pic⸗ colomini unter den Oberſten hören wir nur von ihm reden, nur einmal ſehen wir ihn im zweiten Aufzug; erſt im dritten Theil tritt er in jedem Aufzug und faſt jedem Auftritt auf.
Soweit iſt das bis jetzt Geſagte eine Einleitung für das ganze, dreitheilige Drama; im Folgenden beſchränke ich mich nur auf das Lager.
Das ſieht zunächſt aus, als wäre es nur Sitten⸗ und Charaktergemälde für ſich; man iſt aber doch bald in einen Zuſammenhang der Handlung mit den folgenden Theilen eingeführt.—
Queſtenberg, der Diplomat aus der Hofburg, iſt wieder bei Wallenſtein; derſelbe, der vor zwei Jahren mit Bitten in ihn ſtürmte wegen der Heerführung; jetzt mit ſolchen kaiſerlichen Forderungen, daß er ſich beim neuen Auftrag an jenen alten juſt nicht gern erinnert. Schon 8 Monate lag Wallenſtein ſtill in Böhmen, mögen die Proteſtanten immer⸗ hin Regensburg nehmen und in Baiern ſtehen. Für die Zeit der Verhandlung mit Queſtenberg hat Wallenſtein Truppen nach Pilſen zuſammengerufen;„ſelbſt die Kirchen liegen voll Soldaten, auf dem Rathhaus haben ſie ſich ſo ziemlich eingerichtet.“ Die Pilſener Beſatzung hat doppelte


