Aufsatz 
Gallicismen in niederrheinischen Mundarten : 1. Teil / von J. Leithaeuser
Entstehung
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Chemie. 2 Stdn. Die schweren Metalle. Praktische UÜbungen im Erkennen der Metalle und Säuren sowie der wichtigsten Mineralien. Nach Krugs Leitfaden der unorganischen Chemie. Krug.

Zeichnen. 2 Stdn. Darstellen von schwierigen plastischen Ornamenten in zwei Kreiden. Farbige Flachornamente der deutschen und der italienischen Renaissance. Zirkel- zeichnen: Darstellen schwieriger Holzmodelle im Grund-, Auf- und Seitenrils und in schiefer Projektion. Abwickelungen. Schnitte. Meyer.

Ober-Sekunda. Ordinarius: Oberlehrer Dr. Bernard.

Religionslehre. 2 Stdn. Eyvangelisch: Lektüre des I. Petribriefes nnd des Jakobusbriefes. Das Leben des Apostels Paulus in Verbindung mit gröſseren Abschnitten aus seinen Briefen. Wiederholung der Bergpredigt und der wichtigsten Psalmen. Die wichtigsten Entwicklungsperioden aus der Kirchengeschichte bis zur Reformation. Lenssen.

Katholisch(mit UII, O III u. UIII kombiniert): Die Lehre von den Geboten Gottes. Wiederholung der wichtigsten Abschnitte aus der Glaubenslehre. Bürgel.

Deutsch. 3 Stdn. Poetische Lektüre: Goethes Hermann und Dorothea, Schillers Wallenstein, Lessings Minna von Barnhelm, sowie einige hervorragende Gedichte Schillers uud Klopstocks. Prosalektüre: Bruchstücke aus modernen Abhandlungen und aus Schillers Geschichte des dreiſsigjährigen Krieges. Dispositionsübungen, 10 Aufsätze.

Die Themata der Aufsätze waren: 1. In welche Umgebung führt uns der erste Gesang von Goethes Hermann und Dorothea? 2 a. Vieles wünscht sich der Mensch und doch bedarf er nur wenig. b. Wie stellt Schiller im Anfang seiner Geschichte des dreilsigjährigen Krieges die Macht Österreichs dar? 3. Die Stellung Condés im ersten Hugenottenkriege.(Nach der französischen Lektüre). 4.(Probearbeit): Wie verhült sich Goethes Hermann zum Vaterlande? 5. Wie stellt SchillersSpaziergang den Segen der Kultur dar? 6. Worauf beruhte im elften Jahrhundert die Oberherrschaft der päpstlichen Gewalt? 7.(Probearbeit): Warum trennt sich Max Piccolomini von seinem Vater? 8. Die Exposition in Lessings Minna von Barnhelm. 9. Worin bestehen die Vorzüge der Arbeitsteilung? 10.(Probearbeit): Welche Bedeutung haben Just und Werner für die Charakteristik Tellheims? Lenssen.

Latein. 5 Stdun. Lektüre von Caes. bell. civ. II, 23 fin. III, 117, Cic. Catil. Reden I, II, 18, Liv. XXI Anfang; Ov. metam. nach Sedlmayer: 19(de Philemone et Baucide), 21(de Orpheo et Eurydice), 27(de Achillis et Cycni certamine), 28(de morte Achillis), 29(Aiax et Ulixes de armis Achillis certant) zur Hälfte; Verg. Aen. II Anfang. Grammatik: Ergänzung und Wiederholung der Tempus- und Moduslehre, der Conjug. periphrastica, der oratio obliqua und der Lehre vom verbum infinitum, nach der Grammatik von Ellendt-Seyffert. Ubersetzungen ins Lateinische aus Schultz. UÜbungen im münd- lichen Gebrauch der Sprache. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit, meist Extemporalien. Wulsch.

Französisch. 4 Stdn. Prosalektüre: Duruy, Histoire de France de 15601643. (Ausg. Renger). Poetische Lektüre: Racine, Iphigénie(Ausg. Velhagen& Klasing). Zahl- reiche Sprechübungen im Anschlufs an die Lektüre. Grammatik: Syntax des Pronomens nach Plötz, Abschn. VIII, auſserdem Wiederholung der gesamten Syntax. Übersetzungen in das Französische nach Plötz'UÜbungen zur Syntax. Metrische Orientierung im Anschluls an die Dichterlektüre. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit: Extemporalien und Exercitien; auch einige freie Arbeiten. Propädeutik des Aufsatzes. Bernard.

Englisch. 3 Stdn. Prosalektüre: Macaulay, Lord Clive(Ausg. Weidmann). Poetische Lektüre aus der Rengerschen Sammlung. Einiges memoriert. Sprechübungen, namentlich im Anschlufs an die Lektüre. Grammatik: Adverb, Präpositionen, Verb, Konjunktionen, nach Gesenius' Grammatik(Syntax). Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit: Extemporalien und Exercitien. Bernard.