Aufsatz 
Beiträge zur Xenophonlektüre der Obertertia
Entstehung
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Das höchste Zutraun haben wir zu dir.

Kein fremder Mund soll zwischen uns sich schieben,

Den guten Feldherrn und die guten Truppen. Wallenstein: Hört an! Ich weiss, dass ihr verständig seid,

Selbst prüft und denkt und nicht der Herde folgt.

Drum hab' ich euch, ihr wisst's, auch ehrenvoll

Stets unterschieden in der Heereswoge;

Wie ihr euch selbst zu fassen angefangen

Im rohen Handwerk, wie von euren Stirnen

Der menschliche Godanke mir geleuchtet,

Hab' ich als freie Männer euch behandelt,

Der eignen Stimme Recht euch zugestanden

Gefreiter: Ja, würdig hast du stets mit uns verfahren, Mein Feldherr, uns geehrt durch dein Vertraun, Uns Gunst erzeigt vor allen Regimentern.

5.

Welche Waffengattungen werden unterschieden?

Bei der Aufzählung der in Sardes und auf dem Marsch unterwegs eintreffenden Truppen werden erwähnt ırνᷣtat, Schwerbewaffnete, die den grössten Teil des Heeres bilden, obwirat, sXcaoral und rosrat. Bei der Berechnung der Summe werden 2. 9. nur 6rλ‿εᷣαααι und s⁴εασοσεα unterschieden, ebenso in 7. 10, wo für örlrat die Bezeichnung oxi steht. In ähnlicher Weise wird von uns das WortFähnlein undGeschütz zur Bezeichnung von Truppenabteilungen gebraucht.

Einzelheiten der Bewaffnung werden zwar bei der Beschreibung der Parade in Tyriaeion erwähnt; immerhin wird es sich empfehlen, eine Zusammenstellung von Angaben über die verschiedenen Schutz- und Angriffswaffen aufzusparen bis zu einer späteren Gelegenheit.

6.

Was erfahren wir über die Stärke des Griechenheeres?

Die Summe der im Laufe der Erzählung erwähnten Truppenmassen ist aus Xenophons Angaben leicht zu berechnen.

Ausserdem wird zweimal, 2. 9 und 7. 10, eine Zählung des Heeres, dρινρς, vor- genommen. Das erstemal sind es 11000 6ritat und 2000 xε⁵αααα ο, das zweitemal 14000 mit der doxic Bewaffnete, also örrat, und 2500 xεεœοrai.

Erst aus späteren Angaben ergiebt es sich, warum man von dem Rückzug derZehn- tausend spricht.

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Was erfahren wir über die Soldverhältnisse?

Während bei uns der Schutz und die Verteidigung des Vaterlandes allen waffen- fähigen Männern zufällt, denen die Reichsverfassung die allgemeine Wehrpflicht auf- erlegt, ist für die Söldner des Cyrus der Kriegsdienst ein Geschäft, das zwar unter Umständen das Leben kostet, das aber, solange dieser Fall nicht eintritt, seinen Mann doch ernährt.

Das ganze Verhältnis des Cyrus zu seinen Griechen ist in modernem Sinn ein Dienst- mietevertrag und eine Art Akkordarbeit, deren rechtzeitige und regelmässige Leistung häufig durch das Verhalten des Arbeitgebers wie der Arbeitnehmer beeinflusst wird. Die