Aufsatz 
De coniunctivi et optativi usu Thucydideo / scrisit Adolfus Carolus Lange
Entstehung
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poni existimat: cf. I. l. p. 83:Wir stellen.. diese bedeutung dahin fest, dass und ν die handlung als wirklich setzen... Es erhält aber dieser begriff seine rechtfertigung namentlich in zwei erscheinungen... Die erste ist die wahrnehmung. dass von dem standpunkt der wirklichkeit aus beurteilt die partikel der objectivität des indic. etwas nimmt, der subjectivität des optativs etwas gibt, indem sie den ersteren modus dem gebiete der subjectivität, den letzteren dem der objectivität näher rückt, so dass beide modi in der verbindung mit dy eine eigentümliche stellung zwischen reiner objectivität und reiner subjectivität einnehmen. Dies erklärt sich nun vollkommen aus dem eben aufgestellten begriff. Indem die setzung eines wirklichen ein subjectives, aber auch ein objectives element in sich schliesst, wird durch deren beigabe die reine objectivität des indi- cativs und die reine subjectivität des optativs so geändert, dass ersterer mit einem subjectiven, letzterer mit einem objectiven element versetzt erscheint. Die andere wahrnehmung, welche in dem angegebenen begriff ihre erklärung findet, ist, dass die part. dy oder mit dem imper., dem conjunctiv der aufforderung, der unschlüssigen frage, dem opt. des wunsches nicht construiert er- scheint. Auch dies erklärt sich unter voraussetzung jenes begriffs ganz einfach und natürlich. Die forderung, der wunsch, die aufforderung, die frage der unentschlossenheit schliessen an und für sich die setzung eines wirklichen aus; wo eine solche zu dem opt. hinzuträte, könnte dieser nicht mehr rein subjectiver, von aller wirklichkeit absehender wunsch sein; die forderung und aufforderung würden aufhören, directe forderung und aufforderung zu sein, wenn ihnen die setzung einer wirklichkeit beigegeben würde. et p. 85:dy in Verbindung mit dem indicativ der hist. zeiten bezeichnet die setzung eines faktums, mit dem conjunctiv bezeichnet die setzung eines wirklich werdenden, mit dem optativ bezeichnet die setzung, dass ein subjectives wirklich sei. Ubicunque igitur ày c. coniunct. coniungitur, ponitur aliquam rem ad effectum(realitatem, ut hodierni philosophi aiunt) adduci. Adhibetur vero ea structura apud Thucyd.:

I. In enunliatis relalivis. /............. Gν c. coniunct. in enuntiationibus relativis positum cum significet, ea, quae illis expri- muntur, mente ad effectum(realitatem) esse adducenda, ibi solet usurpari, ubi res vel persona,

gium part. vim vernacula voce»allenfalls« circumscripsisse(in recensenda Bäuml. gramm. Gr. in diariis gymn. Austria- corum usui destinatis anni 1858 p. 50) sat multis Bäuml. docet in annal. phil. tom. 79 ann. 1859 p. 1 10, cui assen- titur Leop. Schmidtius»de omissa apud opt. et coniunct. partic. commentatio« in ind. lect. acad. Marb. sem. hib. 1868, p. 8 9. Postea contra Bäuml. exstitit Akenius p. 40 41 cum diceret:»-Im Einklang mit dem system seines gebrauchs erscheint dey als eine alte pronominalform von der Bedeutung= dann.... Für diese herleitung spricht noch, dass so die natürliche, im nachweis jedoch so schwere gleichheit mit dem lat. an von selbst sich ergibt.« At micor profecto virum sagacissimum rerumque grammaticarum peritissimum effugisse, quod nec versio neque etymologia ab ipso prolata ullo modo cum usu particulae consentiat: nam si dy illud nihil valeret aliud quam»dann«, ad unam- quamque condicionem posset addi: quaecunque enim fingitur condicio, semper in eius apodosin vernaculum illud»dann« inseri potest. Quid praeterea Cey, si tale quid significaret, cum coniunct. copulatum in enuntiatis rel., temp., condic. (2⁴ν) sibi velit. nemo videt. Accedit quod neque a coniunctivis adhort. et delib. neque ab imeratino neque ab opt. optandi vi praedito tale quid alienum est, dummodo praecedat condicio, quae sane potest praemitti. Vereor igitur ne prorsus in corum veterum grammaticorum errorem, inciderit Akenius, qui sicut Dionys. Thr. et auctor anonymus lex. Gr. ab Hermanno de em. rat. gr. Gr. editi p. 335 α appellant G⁶ν⁴εέσοσν T.οαάσσ³⁶φιισ⁶eν et ne suam ipse 0-r0,eGty maxime damnaverit verbis p. 40 41:»Etymologieen haben hier nur den wert, welchen ihnen ihr zu- sammenstimmen mit dem system des gebrauchs zuweist. Am wenigsten aber ist etwas gewonnen mit einer über- setzung, da cey sich nicht so beliebig einstreuen lisst, wie das flickwort der übersetzung.«