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a) Die Wölsunge(und Nibelunge).
Wolse Signy Sißmund Borghild (!) (Geschwisterehe)(rechtm. Ehe) [Sachsenkönige] Sinfiötli Helgi Sigrun — 2 † Hamund(Aldrian)(Nibel) Wittkinn Dankrat(Götlind Gunthwurm). —.— 3 ——(Walküre) Leudeger Jördis Sigmund Gibich(Guta Hagen). (IL). * Sigfrid Krimh., Gunth.,[Gern., Giselh.] Brunhild —.,—
b) Die Wülfinge(und ihre Verb. mit den Wölsungen).
† Hamund
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Meergard Wulf —,— Heribrand
Sigfrid Krimhild Hildebrand Ute ———— * Sigmund Schwanhild Hadubrand (1II)——
(s. Ges. XX 579 ff.)
Daß in demselben Gesange(XXIII 334 ff.) die gegen den Frankenkönig Herrich verbündeten Fürsten dem jungen Wülfing den hohen Zollern als Kampfpreis verleihen, wodurch eine Vereinigung des hohenzollernschen mit dem hohenstaufischen Hause in ihren Anfängen zuwege gebracht worden sei, hat, ebenso wie die Vision Hildebrands im Haine zu Holmgard(Ges. I 417 ff.), vielfach billigen Spott und auch bei ernsteren Naturen Anstoß erregt. Ich denke, wenn es gestattet ist, den in der Geschichte liegenden Gedanken auch dichterisch Gestalt und Leben zu verleihen, dann sollte, angesichts der glorreichen Geschichte des untergegangenen staufischen und des heute in voller Kraft blühenden hohenzollernschen Geschlechtes, auch der fortgeschrittenste Freisinn national und liberal genug sein, den Anspruch auf historische Glaubwürdigkeit von dem auf poetische Wahrheit und Gerechtigkeit vernünftig zu trennen, zumal wenn wir bedenken, daß schon vor ca. 600 Jahren von den Skalden des Nordens der Versuch gemacht wurde, einen ähnlichen Abschluß der Sage von den Wölsungen und Nibelungen durch Verbindung mit der das norwegische Königshaus feiernden Ragnarsage herbeizuführen(vgl. Anm. I 30).
*) Ich habe an dieser Stelle die Stäbe der Verse im Druck hervorheben lassen, weil hier das Werfen der Lose durch die das Schicksal verkündenden Nornen das Entscheidende ist(Ars non habet risorem nisi igno- rantem!).— Was sodann den gerade hier in zusammenfassender Weise ausgesprochenen religiösen Standpunkt des Dichters betrifft, so ist derselbe in dessen Erfüllung des Christentums“ so klar und verständlich dargelegt, daß ein einfacher Hinweis auf diese Schrift uns einer näheren Erörterung üherheben könnte, wenn nicht die Rücksicht auf den Titel vorliegender Abhandlung einige Worte auch nach dieser Seite hin forderte.
Daß die Wölsungen- und Nibelungensage auf dem Grunde der Wodansreligion ruht, daß aber die Dichtung in ihren Ausläufern in das Christentum hineinragt und vielfach von christlichen Anschauungen berührt und durch- drungen ist, darf als eine bekannte Thatsache vorausgesetzt werden. Gilt dies in einigen Punkten schon für die Sigfridsage, so hat insbesondere in der in das geschichtliche Gebiet hinübergreifenden Sage von ,der Nibe- lunge Not’ nicht bloß im mittelhochdeutschen Epos, sondern auch in der nordischen Dichtung das Christentum einen wesentlichen Anteil an der Gestaltung derselben genommen(Ist ja doch z. B. der vielgewanderte Nornagestr selbst ursprünglich= Odin, dem Gaste der Nornen, dann Namenchrist und zuletzt am Hofe des ebenso helden- haften wie frommen Königs Olafr Tryggvasonar wirklicher Bekenner!)). Es war also auch natürlich, daß Jordan die um Attilas Zeit die Welt bewegenden Ideen im Sinne der Träger der Handlung zum Gegenstand seiner Dichtung machte und dabei nicht umhin konnte, in einen gewissen feindlichen Gegensatz zu den Erscheinungs- formen des Christentums in damaliger Zeit zu treten(vgl. Anm. II 49 zum XIII. Gesang). Einen wesentlich andern
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