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*3) Regin tritt also hier an Fafnirs Stelle, während c. 185 erzählt wird, daß die Vaeringjar(Normannen) den von Sigfrid erschlagenen Drachen Fafnir nennen.
²⁴) Vgl. dagegen Anm. 20 und unsere obige Darstellung S. 20 u. 24.
²5) Die Gewinnung des Hortes ist hier ausgelassen, dagegen an einer andern Stelle(c. 359) nachgeholt.
²6) SE. Sigrdrifumâl.— Sn E. Sk. c. 41.— VS. c. 20— 24.— ‚Als Brunhild, Bellona loricata, ist die Walküre die Doppelgäüngerin der nibelungischen Grimhild, Bellona larvata oder galeata; als Sigurtriba aber ein dem echten, lichten Gottessohne, dem Wölsungen Sigfrid, gleichartiges Wesen“(Müllenh. Zs. f. d. A. 10. 155). Vgl. auch die Doppelgestalt Grimhild-Gudrun, Anm. 31.
*) ‚mey und hiälmie. Hindarfiall= Berg der Hinde. Helreid Brynhildar nennt die Stätte Skatalundr= Männer- hain. Die Form Hindenberg anstatt der von Jordan gebrauchten Hinderberg hat auch Keck in seine Bearbeitung der Nibelungensage aufgenommen. Warum aber Reinhold Sigismund in seiner Tragödie„Brynhilde“ die nur in Helreid Brynhildar vorkommende Form Skatalundr gewählt hat, nachdem die Form Hindarfiall bereits durch Fouqué in die deutsche Litteratur eingeführt war, ist schwer zu begreifen, jedenfalls aber nicht geeignet, die gemeinsame Urform der Sage dem deutschen Bewußtsein nahe zu legen.
²⁸) Heill dagr, heilir dags synir! Heilir aesir, heilar dâsynjur, heil nôtt ok nipt! heil siä in fiölnyta fold! ôreicdum augum Üttid okr pinig mäl ok mannvit gefit okr moerum tveim ok gefit sitjöndum sigr! ok laeknishendr medan lifumt!
Sigrdr. 3 f.
Über die Stellung dieser beiden Strophen vor 2 s. Müllenh. D. Altert. V 1 S. 161. ‚Str. 2 leitet dann die Er- zühlung selbst ein, und nachdem Sigrdrifa berichtet, daß sie Odin verheißen hat, keinem sich zu vermählen, der sich fürchten könne, da kann sie nur dem geliebten, ihr bestimmten jungen Helden die minnisveig, den Becher der Erinnerung und des Gedächtnisses(Str. 5), reichen und ihm(20) die Wahl stellen, sich nun zu entscheident.
²⁰) er hraedask kynnie. Vgl. Anm. II 5.
3a) Der Goldring, mit dem sich VS. c. 24 Sigurd Brynhilden verlobt, ist c. 28(bei der Badescene) als der Andwaranaut bezeichnet, während in Sn E. Sk. 41, wo eine Verlobung bei jener ersten Erweckung nicht statt- findet, dieser Ring erst nach dem keuschen Beilager der Brynhild von Sigurd(als Stellvertreter Gunnars) ge- geben wird, sodaß dann beim Zanke Gudrun den Vorwurf erhebt, daß Br. einen Ring von S., nicht von G. trage.— Die(abermalige) Verlobung bei Heimir, dem Pflegevater Brynhilds, ist hier ganz beiseite gelassen. Die- selbe ist, wie alle daraus gezogene Konsequenzen, eine Weiterbildung der Sigurdarsaga, in jenen Hofkreisen entstanden, welche das norwegische Königshaus genealogisch auf Odin zurückzuführen, also die Ragnarssaga in Verbindung mit der Sigurdarsaga zu bringen suchten, zu welchem Zwecke sie Aslaug, eine Tochter Sigurds und Brynhilds, bei Heimir aufwachsen und nach wunderbaren Schicksalen Königin von Norwegen werden lassen.
³1) Die Eddalieder, welche die Ereignisse zwischen Sigurds Verlobung mit Brynhild und Brynhilds Rache zum Gegenstand haben, sind verloren gegangen, haben aber der VS., sowie der kurzen Darstellung in Sn E. (Sk. c. 41) zugrunde gelegen.— Uber die Nibelungen oder Giukungen: Giüki= Gibica, Gibich, historischer burgundischer König und zugleich mythischer Zwergkönig im Harz(vgl. Gibichenstein, Gibichenkoppen etc.), Gunnar= Gundahari, Gunther, und Guthorm= Godomar oder Gernot, historische burgundische Könige, Högni= Hagano, Hagen, Gudrün(Gundrün, Godoruna neben Godomar?) und Grimhild(von der elbischen grima, dem ‚hehlenden Helm) s. Rieger, a. a. O. p. 172 fl. Dem Norden kamen beide Namen zu, und er erfand eine Mutter, um beide unterzubringen. Rein mythisch, also nibelungisch, sind nur Grimhild nnd Hagen(von hagan, Dornstrauch, der Todesdorn, vgl. Högni der Helgisage), dem darum die ThS.(c. 169) auch einen Alb als Vater giebt.
³²) Nach VS. c. 27 bringen sie die Werbung zuerst bei Budli(Budli), dem Vater der Brynhild, vor, der sie an ihren Pflegevater Heimir(s. Anm. 30) verweist..
33) Eldr nam at oesask Sigurdr Grana
en iörd at skiälfa sverdi keyrdi, ok här logi eldr sloknadi vid himin gnaefa; fyrir ödlingi,
fär treystisk par logi allr laegdisk fylkis rekka fyrir lofgiörnum, eld at rida bliku reidi
né yfir stiga. er Reginn Äätti.
VS. c. 17.


