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(Bewegterer Rhythmus.)
O ihr, der Eide ¹ a a 4.=Ia5. heilige Hüter, b b lénkt euren Blick I2 4 e d auf mein blühendes Leid: de erschaut eure éwige Schuld!(a0 a) eae lei uge hör' b N Sine Klage 3 r 121. 0 du hehrster Gott! b 0 Durch seine täpferste Thät, a bb dir so tauglich erwünscht, abe weintest du den, ca dèr sie gewirkt, a c des Verdérbens dünkler Gewält: aac mich— müusste d d der Reinste verräten, ee daß wissend würde ein Weib. ecc (Ruhigerer Rhythmus.) Verging wie Hauch a b der Götter Geschlecht, a0 lass' ohne Walter 0 die Welt ich zurück, c0 meines heiligsten Wissens Hort beb weis' ich der Welt nun zu.— cC0 Nicht Gut, nicht Gold, a a noch göttliche Pracht; a b nicht Haus, nicht Hof, cC noch herrischer Prunk; eb nicht trüber Verträge d d trügender Bund, d0 noch heuchelnder Sitte ce hartes Gesetz: ce selig in Lust und Leid eff lässt— die Liebe nur sein. ffe
(Selbstverständlich ist die große Mannigfaltigkeit der Formen hiermit nur angedeutet.) In der Senkung stehen in der Regel eine oder zwei Silben. Ausnahmsweise folgen auch 2, selbst 3
Hebungen ohne Senkung nach einander, wie oben: ‚mich— muüßte'. Hildebrands Hérz ständ stille. Solchen auf besondere Wirkung berechneten Beispielen stehen bei Jordan andere gegenüber, in welchen die Senkung durch
Q„◻ U ½ᷣ„ 3 Silben ausgefüllt wird, wie oben: ,der ränkevolle Regin.
Es wäre eine dankenswerte Aufgabe, den unendlichen Reichtum der Sprache, welchen der Stabreim in Verbindung mit der Klangmalerei in unseren beiden Dichtungen zu Tage gefördert hat, einer besonderen ein- gehenden Untersuchung zu unterziehen. Vergl. Kohl, Klangmalerei in der deutschen Sprache(Sammlung gemein- verst. wissensch. Vorträge, herausg. von Virchow und Holtzendorff, Nr. 175) und: Jordan, der epische Vers der Germanen und sein Stabreim.


