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lang sind wie die Pykniden selbst und warzenartige Erhebungen zeigen(Abb. 6). Sie bestehen aus demselben braunen Gewebe wie die Pykniden, entwickeln im Innern Sporen und haben an der Spitze dünneres, helleres Gewebe, beziehungsweise später eine Mündung, aus der man nicht selten die Sporen in Tropfen aus- treten sieht. Besonders stark waren sie in den Kulturen auf sterilisierten Petersilienstengeln vertreten, wo sie dicht gedrängt aus den Pyknidensammlungen hervor- ragen und schon mit bloßem Auge oder besser mit der Lupe sichtbar sind. Hier erinnert der Pilz an die Gattung Sphaeronema. Auch wenn die Sporen mehrere Generationen hindurch in Rein- kulturen entstanden waren, bildeten sie später immer wieder dieselben Pykniden mit den eigenartigen Fortsätzen. Ein Zweifel, daß sie wirklich zu unseren Pilzen gehören, kann gar nicht auf- kommen, da sie ja die charakteristischen Septoria-Sporen in Menge enthielten. Es fragte sich, ob der Pilz auf der Pflanze manchmal ein ähn- liches Verhalten zeigt, und es konnte festgestellt werden, daß auch hier hin und wieder Unregelmäßigkeiten in der Ausbildung der Pykniden auftraten und kleine Auswüchse unter der Epidermis gebildet wurden, daß also jedenfalls die Tendenz zu dem in der Rein- kultur beobachteten Verhalten schon in der Natur vorhanden ist. Im Gegensatz zu diesen eigenartigen Fruchtgehäusen entwickeln sich in den Reinkul- turen des Selleriepilzes meist võöl'ig normale Pykniden, ganz entspre- chend den auf der Pflanze gebil- deten. Meist war eine Offnung vor- handen, die entweder rund oder öfter subhysterioid war(Abb. 7). Unregelmäßigkeiten im Bau traten Abb. 7. Septoria Apii, Reinkultur. Zwar auch öfter auf, doch wurden Pyknide. Vergr. 200. Bildungen wie bei den Petersilien- pilzen nicht beobachtet. In der Fär-
bung des Mycels zeigen sich keine wesentlichen Unterschiede. In der
Abb. 6. Septoria Petroselini, Reinkultur. Pyknide. Vergr. 200.


