Aufsatz 
Pilzkrankheiten doldenblütiger Gemüsepflanzen. Mit 1 Tafel und 7 Zeichnungen im Text
Entstehung
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Mycels an deutlichen kleinen Trägern, immer mehrere zusam- men büschelweise(Abb. 2), oder direkt aus den stark ver- größerten Zellen der keimenden Sporen(Abb. 3). Das farb- lose Mycel ist in seinen älteren Teilen kurzgliederig, in den jüngeren dagegen wenig oder gar nicht septiert und verläuft bei dem Selleriepilz ziemlich gerade, bei den Petersilienpilzen ist es mehr gewunden. Die letzteren zeigen bis hierhin und auch in der weiteren Entwicklung untereinander nicht die geringsten Unterschiede. Am fünften Tage nach der Aussaat entstanden die ersten braunen Hyphen. Bei dem Selleriepilz sind diese kurzgliederig und vielfach hin und her gewunden und bilden an einzelnen Stellen dichte Anhäufungen mit viel-

Abb. 4. Septoria Petroselini, Abb. 5. Septoria Petroselini, Rein- Reinkultur. Beginn der Pyk- kultur. Junge Pyknide. Vergr. 630. nidenbildung. Vergr. 691.

fachen Fusionen. An diesen Stellen findet reichliche Sporen- entwicklung statt, und hier entstehen auch später, etwa nach zehn Tagen, die ersten Pykniden. Die Reinkulturen der beiden Petersilienpilze ließen diese Mycelverknäulungen nicht so deut- lich erkennen, vielmehr sproßten an einzelnen Stellen der braunen, kurzgliederigen Hyphen, an denen keine Sporen gebildet wurden, ebenso gefärbte kurze Seitenzweige büschelartig hervor, die später untereinander und mit einzelnen Auswüchsen aus Nach- barhyphen fusionieren(Abb. 4). Sie bilden auf diese Weise einen ziemlich regelmäßig runden, aus pseudoparenchymatischem Gewebe gebildeten Körper, die junge Pyknide(Abb. 5). Sie vergrößert sich schnell zu einer normal aussehenden, die jedoch später meist nicht eine, sondern mehrere Mündungen aufweist. Sehr häufig aber entstehen an ihr einzelne eigenartige Aus- wüchse, die manchmal kurz bleiben, oft jedoch mehrfach so