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sofort auf. Auch hier werden von dem Pilze auf den Blättern zahlreiche anfangs braune, später von der Mitte aus heller bis weißlich werdende, scharf umrandete Flecken erzeugt, die ein vorzeitiges Vergilben der Blätter verursachen. Die schwarzen, punktförmigen Pykniden stehen auch hier ziemlich dicht auf beiden Seiten der Flecken, doch nie so dicht, daß sie wie bei dem Selleriepilz die Flecken verdecken. Auch auf den Blatt- stielen fanden sich häufig etwas eingesunkene Stellen, die mit Pykniden besetzt waren. Besonders deutlich treten sie auf den schon am Boden liegenden Blättern und Blattstielen auf, wo sie sich ebenfalls durch ihre dunkle Färbung auf den chloro- phyllosen Teilen deutlich abheben. Ein UÜbergang des Pilzes auf die Stengel konnte ebenfalls nachgewiesen werden. An einzelnen Stengeln diesjähriger Pflanzen zeigten sich bräunliche Flecken und auf ihnen mitunter, wenn auch nicht zahlreich, die Septoriapykniden.
Rhabdospora nebulosa(Desm.) Sacc. war im Herbst auf verschiedenen Beeten mit zweijährigen Pflanzen, die zwecks Züchtung von Samen vom Jahre vorher noch standen und meist schon vertrocknet waren, sehr stark vertreten. Auf einzelnen noch grünen Stengeln verursachte der Pilz braune Flecken, ganz entsprechend den auf den einjährigen Stengeln gefundenen. Später wurden die Flecken grau und bedeckten auf weite Strecken hin die Stengel. Sie sind dann dicht mit den kleinen schwarzen Pykniden besetzt, die auch auf die Fruchtstiele übergehen und sich auch zahlreich auf den Früchten vorfinden. Einzelne am Boden stehende Blätter zeigten die Blattkrankheit.
Der mikroskopische Befund.
Dünne Oberflächenschnitte durch die Blattflecken des Selleries zeigen, daß die Fruchtkörper des Pilzes, in geringen Abständen voneinander stehend, oft sogar aneinander stoßend, die Flecken bedecken. Sie sind von dunkelolivengrünem oder bräunlichem, pseudoparenchymatischem Gewebe, von runder oder auch länglicher, selten etwas unregelmäßiger Gestalt, anfangs von der Epidermis bedeckt, aus der sie später mit der kurzen dunkler gefärbten Mündung hervorbrechen. In der Größe schwanken die Pykniden zwischen 70 und 240. Über den genaueren Bau der Fruchtgehäuse geben uns dünne Querschnitte


