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auch später die Flecken durch die schwarzen Pykniden voll- ständig verdeckt bleiben. Vielfach treten jedoch auch zunächst die Flecken auf, und erst nachträglich entstehen auf ihnen die Pykniden. Besonders zahlreich finden sich die schwarzen Pünkt- chen auf den Blattstielen, wo sie nicht nur auf bestimmte Flecken beschränkt sind, sondern die Stiele oft auf weite Strecken bedecken. Werden ausnahmsweise im ersten Jahre schon von einzelnen Pflanzen Stengel gebildet auf Feldern, die stark von der Blatt- fleckenkrankheit befallen sind, so kann man auch stets einen UÜbergang des Pilzes auf die Stengelorgane nachweisen. Ziem- lich rasch und ohne äußerliche Spuren eines Befalls schießen sie in die Höhe; nach einiger Zeit aber zeigen sich braune Flecken, und bald sind sie von oben bis unten, besonders aber in den Rillen, mit den Septoria-Pykniden schwarz übersät. Die Infektion geht bis hoch am Stengel hinauf und ergreift auch die Stengelblätter und Blütenstände. So erklärt sich auch, daß die Früchte und Fruchtstiele häufig die Pykniden des Pilzes aufweisen. Bei zweijährigen Pflanzen konnte ich den direkten UÜbergang vom Stengel auf die Fruchtstiele und Früchte beob- achten. Sämtliche oberirdischen Organe der Pflanze werden also von dem Pilz befallen, dagegen war er auf den Knollen niemals zu finden. Diese Tatsache sowie die Beobachtung, daß das Auftreten der Schorfkrankkeit durchaus nicht an das Vor- handensein der Blattfleckenkrankheit gebunden ist, zeigen, daß die Septoria nicht als direkter Urheber der Schorfkrankheit in Betracht kommen kann. Es könnte jedoch die Frage aufgeworfen werden, ob nicht das starke Auftreten der Blattfleckenkrankheit und die damit verbundene Wachstumshemmung der Pflanzen, speziell der Knollen, unter Umständen eine günstige Prädisposi- tion für die Entstehung der Schorfkrankheit schaffen könnten. An den im Frühjahr vielfach auf den Feldern noch herum- liegenden abgestorbenen Pflanzenteilen treten an Stelle der zer- streuten Pünktchen dichte, schwarze Pyknidenanhäufungen auf, die jetzt, wo die Pflanzen ihr Chlorophyll verloren haben, be- sonders ins Auge fallen.
Viel weniger auffällig ist das von dem Petersilienblattpilz hervorgerufene Krankheitsbild. Gewöhnlich erst bei näherer Untersuchung der Pflanzen gewahrt man die Krankheit. Dann aber fällt auch die Xhnlichkeit mit der soeben geschilderten


