Nickeldraht.
Tabelle 73. H= 1,16.
Temp. in°C: 20 96 152 190 220 260 281 300 318 340 350 360 b.: 186 270 392 550 651 586 500 398 312 100 45 1
Tabelle 74. H= 3,90.
Temp. in° C: 20 100 150 216 260 284 300 318 340 L.: 294 350 398 500 452 370 300 218 20
Tabelle 75. H= 30,0.
Temp. in°ꝗC: 20 100 152 216 258 318 340 H.: 440 470 480 480 400 204 25
Tabelle 76. Abhängigkeit des remanenten Magnetismus von der Temperatur.
Temp. in° C: 20 94 148 214 256 318 335 B: 1600 1520 1400 1280 1120 640 0
Aus den Tabellen und Zeichnungen ergibt sich, daß im schwächsten Feld H= 1,16 pei allen Eisen und Stahlsorten übereinstimmend p. allmählich mit der Temperatur wächst, bei 580°(bei schwed. Eisendraht 640 ⁰) ein Maximum erreicht und nun mehr oder weniger steil und fast geradlinig abfällt in den meisten Fällen bis etwa 720 ⁰°, von welcher Temperatur bis zum vollständigen Verschwinden des Magnetismus bei ca. 900°eine sehr langsame Ab- nahme stattfindet; letzteres hat auch KoHLRACScCI angegeben.
Der größte Wert von p.(2270) beträgt z. B. bei schwed. Eisendraht fast das achtfache des Wertes bei gewöhnlicher Temperatur(298); bei 750° ist der Wert von p. auf 112, also 5% des Maximalwertes herabgegangen. Bei weichem Flußeisendraht vollzieht sich der Abfall der Kurve nicht so plötzlich; bei den Stahlsorten tritt dasselbe ein, und die Anfangs- wie die Maximalwerte von p. erreichen nicht die Höhe der Werte des Eisens.
Bei Nickel findet ein langsameres Anwachsen der Permeabilitätskurven bis zur Temperatur 230°statt, wo die Kurve wendet und allmählich abfällt bis zu 340⁰;, hier verschwindet der Magnetismus.
Im Felde H= 3 steigt bei fast allen Eisen- und Stahlsorten die Permeabilität von höherem Anfangswert steiler an und erreicht ungefähr dasselbe Maximum wie bei der schwächeren magnetisierenden Kraft; dann wendet sich die Kurve bei denselben Temperaturen wie dort(580— 640 ⁰) und fällt statt geradlinig, konvex ab; der absteigende Ast ist sonach in diesem Felde bereits in die Form übergegangen, die sich in den stärkeren Feldern über- haupt zeigt. Bei 800°ist der Magnetismus auf ein sehr geringes Maß herabgesunken, bei 920 bis 930°absolut verschwunden.
Die Nickelkurve zeigt ein flaches Ansteigen zu einem kleineren Maximum bei 230°, dann ein allmähliches Abfallen bis 3509.
Im Feld H= 30 verläuft die wieder mit größerem Anfangswert beginnende Permea- bilitätskurve horizontal(nur bei Flußeisen und bei den Stahlen ist ein leichtes Ansteigen zu bemerken) bis gegen 600⁰°, von wo ab ein konvexes Abfallen der Kurve eintritt bis zu 800— 850°. Doch verschwinden auch hier die letzten Spuren von Magnetismus nur sehr all- mählich; die Kurve wendet sich noch einmal und verläuft nach und nach bei 950— 960⁰ in der Abscissenachse.
Für Nickel ist ein noch langsameres Ansteigen bei ebenfalls größerem Anfangswert von b wahrzunehmen; das Maximum wird bei 220°mit p.= 480 erreicht und dann erfolgt das Abfallen bis zu 340°.


