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Die Platinspule war nun mit mehreren Lagen Asbestpapier(a) sehr sorgfältig umhüllt; zwischen zwei Lagen war der eine, zwischen zwei andern der zweite Draht des Thermoelements nach den Enden des Porzellanrohres, von da durch gut schließende Korke(k) aus dem gleich zu erwähnenden weiten Glasrohr(g) nach außen zum Kommutator geführt. Das asbestbewickelte
Rohr wurde in ein etwas weiteres Rohr von
gaab leitang schwer schmelzbarem Glase(s) geschoben und — in demselben genau central durch Asbest- 1r. acflacß. packungen() befestigt. Dieses Rohr befand
sich wiederum in einem weiteren Glasrohr(£ und wurde in gleichen Abständen von der Innenwandung durch Asbestringe() gehalten. Die Platindrahtenden waren im äußeren Glas- rohr durch Klemmen mit dicken Neusilber- drähten(n) verbunden, die durch die Korke() nach außen führten und in den Erwärmungs- stromkreis leicht eingeschaltet werden konnten. 9 Das Erhitzen der Drähte fand stets in einer Wasserstoffatmosphäre statt, um die schädlichen Einflüsse der Oxydation auszu- schließen. Der Wasserstoff wurde in einem KIPP'schen Apparat entwickelt, durch Chlor- calciumröhren geleitet, und das Durchströmen durch die Glasröhren so reguliert, daß eine Füllung während der ganzen Versuchsdauer, also ca. 4—5 Stunden, ausreichte; nach dem Austritt aus der Versuchsröhre wurde der 1— 4 Wasserstoff verbrannt. Die Eisendrähte waren nach einer Versuchsreihe vollständig plank wie
Magnetie Sule.
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. vorher und von außerordentlicher Weichheit.
Es war erst versucht worden, das Glühen
Aterꝛca„ in einer Leuchtgasatmosphäre stattfinden zu 8 lassen; allein es hatte sich herausgestellt, daß
eine Zersetzung des Gases und vollständige
8 2 Karbonisierung der glühenden Metall- und
Asbestteile eintrat, wodurch Kurzschlüsse zwischen den aufeinanderfolgenden Windungen der Platinspule sowie den Thermoelementen hervorgerufen werden konnten und außerdem
zu befürchten war, daß das glühende Eisen e⸗ Kohlenstoff gebunden hätte.— Zum Schutze p der Magnetisierungsspule gegen die Einflüsse der hohen Temperaturen war ein Rohr aus
vr⸗ eisenfreiem Kupfer mit doppelten Wandungen AU(c) angefertigt und in das Innere des Hohl- Ja, aa ſcitun raumes der Magnetisierungsspule gesteckt
worden. Das doppelwandige Rohr wurde während der Versuche von kaltem Wasser durchflossen. Das äußere vorhin erwähnte Glasrohr mußte, um ein Zerspringen zu verhindern, nochmals durch eine Lage von Asbestpapier von diesem Kühlrohr getrennt sein.
Zur Erwärmung diente teils eine große Akkumulatorenbatterie von 60 und eine kleine von 14 Elementen in geeigneter Schaltung, teils der Strom einer SIEMENS'schen Wechselstrom-
Fig. 1.


