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Tab. N. Stärke der magnetischen Intensitäten vor dem Stärke der magnetischen Intensitäten nach dem Zusammenstosse. Zusammenstosse. Gesättigte Intensität. Schwache Intensität. Dauer Gesättigte Intensität. Schwache Intensität. Abstand von; Abstand von; stosses] Abstand von; Abstand von;. der Nadel Relatire la. der Nadel- Rolatins Iu. in So. der Nadel Relatine,ln der Nadelſ Remaitdtene in cm. en. in em. sitäten. ſcunden.] in cm. en. in em. 1 12 1,728 4,8 0,110 0,55 12 1,728 5,3 0,148 12 1,728 4,8 0,110 1,61 12 1,728 5,5 0,166 ——— ⸗ 2,46———— X X& 85 3,47 X& X 12 1,728 4,8 0,110 300 12 1,728 5,5 0, 166
Nachstehende Schlüsse lassen sich aus Tabelle N ziehen:
1) Werden ungleiche magnetische Intensitäten entgegengesetzt aneinander an- gestossen, so erfolgt die Stärkung der schwachen magnetischen Intensität sogleich bei dem Anstosse, in einer sehr kurzen Zeit.
2) Eine längere Dauer des Anstosses hat keine weitere Stärkung— der schwachen magnetischen Intensität— mehr zu Folge.
3) Bei solchen Versuchen ist mindestens die Zeit von zwei Stunden erforderlich, da in einer kürzeren Zeit die Trennung der Stahlstücke in der richtigen Weise nicht erfolgen und Schwächungen durch Abreissen entstehen können.
4) Werden dieselben ungleichen magnetischen Intensitäten aneinander gestossen, so hat die Stärkung der schwachen Intensität immer eine gleiche Grösse.
5) Bei einem zweiten Anstosse(nach der ersten Trennung) finden keine Stär- kungen der Intensitäten mehr statt. 3
In der Tabelle N dieselben Zahlen für den Schluss unter 5) nochmals anzuführen hielt ich
für überflüssig.
d) Die magnetische Sättigungsmethode mittelst Compensation.
a.) Für kurze Transversalmagnete und Hufeisenlamellen von nicht zu grosser Weite.
Auf der einen Seite Fig. 4 der Declinationsbussole 4A wird eine Normallamelle a in die Ent- fernung r gelegt, wodurch eine Ablenkung von né erfolgt; alsdann werden die Lamellen magnetisirt, was so lange fortgesetzt wird, als es noch möglich ist, die Lamelle b auf der andern Seite von der Nadel zu entfernen und in die entfernteste Lage b, 2, zu bringen, in welcher Stellung die Nadel jedoch wieder auf Null zurückgehen muss. Ist diese äusserste Stellung erreicht, so ist anzunehmen, dass die fragliche Lamelle das Maximum ihrer mag- Fig. 4. netischen Intensität erreicht hat. Dieses Verfahren
ist leicht auszuführen und wird desshalb auch allgemein zur Anwendung kommen.


