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beſtimmung der einzelnen wohlthätigen Beiträge, von welchen ein Bürgerkapital zuſammengebracht werden ſoll, unſerer Stadt Beſtes durch Vervollkommnung Einer Bildungsanſtalt oder Muſterſchule und durch Anlage von mehreren zu be⸗ fördern.“„Eine eigene Deputation“, ſo hieß es in der Be⸗ kanntmachung des Konſiſtoriums,„wird niedergeſetzt und zur Einkaſſirung der Beiträge bevollmächtigt werden.“
Aber die Sammlung begann nicht.
Eine Partei ſuchte im Publikum Bedenken und Miß⸗ trauen zu erwecken; böſer Wille hie und da, Oppoſition von Seiten„der heilloſen ſogenannten Frömmlinge“, wie Gün⸗ derrode klagte, und dazu eine allgemeine Agitation der für ihren Erwerb fürchtenden Quartierſchullehrer bereitete den „beiden helldenkenden Kollegien“ Schwierigkeiten. Am 12. Mai hatte Günderrode noch keine ſichere Ausſicht als die Hoffnung „auf das, was die Limpurger und Frauenſteiner beiſchreiben.“
Erſt am 6. Juli war für jedes Quartier wenigſtens ein Sammler gefunden,— für das erſte Hof des Raths, für das zweite Herforth 8r Offr und Joh. Gerhard Blum, für das dritte Pfarrer Benckard, für das vierte Joh. Friedr. Schmid(der ſich für die junge Anſtalt noch überdies außerordentlich thätig bewies), für das fünfte Anton Meyer, für das ſechste Cleynmann und Hieronymus, für das ſiebente“ Konſtantin Fellner, Pilgeram und Andreae, für das achte Geismar der Jüngere, für das neunte Sinion Moriz v. Bethmann und Simon Moriz Baſt, für das zehnte Kapitän Eberhard, für das elfte J. W. Hahn, für das zwölfte Andreas Lindheimer, für das dreizehnte ein in den Liſten nicht namentlich Aufgeführter, für das vierzehnte Dietzel.
Man hatte gewünſcht, daß jeder Sammler unter der autoritätsvollen Begleitung eines„Oberoffiziers“ des be⸗ treffenden Quartiers ſeinen Umgang halte; aber die Herren


