Aufsatz 
Die thessalische Ebene / von Kriegk
Entstehung
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fluvii contagia vilis Nolle pati superumque sibi servare timorem. Philostratus(Icon. 2, 8. p. 823. und 2, 14. p. 831) sagt, Homer bezeichne den Peneus als doννοο⁶ενρ, den Titaresios aber als oοsςταεᷣοοσοσσς und bemerkt dannin Hinsicht aufein von ihm selbst beschriebenes Gemälde, der Peneus sei auf demselben als ein Mann, der sich auf den Ellenbogen stütze, dargestellt, und auf ihn lehne sich der Titaresius, als welcher ein leichtes und trinkbareres Wasser sei ( νονοο τχαmh0ßõῦꝭτriινμιιεμεοσ. Auch Seneca denkt offenbar an die Homerische Bemerkung, dass der Titaresius wie Oel über den Peneus hiofliesse, wenn er(Troad. 846) dem ersteren Flusse ein träges Gewässer(segnes aquas) gibt. Aelius Aristides(in put. Aescul. 253. Jebb.) be- richtet von dem Wasser einer Pergamenischen Quelle, welches so sehr verdünnt sei, dass es fast so dünn als die Luft sei(erröraror 2p σσο), und fährt dann fort: Ounooe udrdo cgn rdòr Tiαπσιν επ⁶εεεν εννι τον HHnνeiονν doreo dνοοα εxrεινενον νπσαο(1m) ovqrnros roı i6ατοςσοↄ& ⁴ε Ʒei ei&xiςᷣ αν ⁵ι Ereον, drdr aideν eiςo τ μeει, r dterat οσmeο oi †α reuortes eis uurde ir rot ueεredoom ei u]h za ror oru efretr, ör 1t doxet 0 7reyu- iuασσι,&uνroi orqoriri de od zouμ⁴eοσανμε, dανν sοverx atrot ri dr iνοι ο roον rupds d*ο⁶ις, drar droοduεros ε.: ⁴αeοτιι εέν oτν, dr 0r rrre 10 ee roro ro éeuννμια ouire d*νο εꝓεειι †σοιιυνdεςα oudεν, dνν ꝙνeia de τ τπτοοσσεπι ¹) rintdος 1 τυποωο ν οοοενν dο⁶⁴ευινα. Athenaeus(2, p. 41) führt die verschiedenen Eigenthümlichkeiten des Wassers, deren Homer gedenke, einzeln an, und spricht sich über eine derselben so aus: das Leichte und des- wegen besonders Geschätzte des Wassers(ri zoν†ςr zœr leioνοs riuse dεor) bezeichne Ho- mer durch das Wort iuνlεααες mit diesem benenne er den Titaresios, dessen Wasser sich mit dem des Peneus nicht vermische. Yibius Sequester sagt(p. 19.): Titaressos Thessaliae, qui et Orcus, in Peneum decidit nec ei miscetur, quia super eum funditur, quem Stygia palude crescere quidam affirmant. Eustathius endlich(p. 336. u. 343.) meint, der Umstand, dass der Titaresius auf dem Wasser des Peneus unvermischt schwimme, habe seinen Grund entweder in der Leichtigkeit(zorqörne) seines Wassers, wie ja auch beim Eintritt der Flüsse ins Meer die gleiche Erscheinung zu sehen sei, oder er rühre von irgend einem bituminösen Stoffe (d όᷣενπνππα ε̈εανμ) her, der dem Wasser des Titaresius beigemischt sei, wie ja auch andere Gewässer einen solchen euthielten. In Betreff der Beziebung aber, in welche Homer den Titaresius mit dem Eidesstrom der Unterwelt bringt, ist Eustathius der Meinung, dies geschehe entweder aus einem blos poetischen Grund ¹), oder, wie Einige glaubten, weil die Anwohner bei jenem Flusse schwüren, oder wohl auch weil derselbe wirklich ein Abfluss des Styx sei, in welch letzterem Falle die Nicht-Vermischuug seines Wassers mit dem des Peneus sich aus der Natur des Ersteren erkläre. In Hiusicht auf das Letztere sieht er den Gebrauch des Wortes iusorée bei Homer als ein ερμαά᷑ drrideror an 2). Das von Homer dem Peneus verliehene Beiwort doννυοο⁸tνυν erklärt er durch dιe να ʒdoοrot‿as dirau, 6 oει Qα⁶ο εuνυ⁵ur Su9eoceenos Endlich 2euat er noch die bemerkenswerthen Worte hinzu: ol ε τπαανι μέ̈κονασt 2a Erio ν d a u dra eοσ⁴:αα τα T‿ανσάoν.

Dieses sind die Stellen, in welchen bei Griechen und Römern der von Homer erwähnten Eigenthümlichkeit des Titaresius-Wassers gedacht wird. Man sieht, dass keiner der angeführten

¹) O* oντ dεννμρσ³ν έανν, ¹ de ou 2⁴ ι νμσηιαις 790s, 1-a 1b 5roν τορ⁴εέιαα αᷣ, ν zou tεmν ½ρπνmOσς εαάłτν οτι dπεοιε. ²) Tutorös aεν αέο ς Tłπιανοσν υωυε, t 2 onq²αιεεον, εικο ενι⁷ m ͤrës.

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