Aufsatz 
De privatis gymnasii discipulorum studiis, privatque imprimis veterum scriptorum lectione, prima in literis proviciendi conditione atque causa
Entstehung
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sich erwiesen hat, so jst es von Herzogl. Landesregierung gänzlich verbo- ten worden, sowohl in als ausser der Stadt und auf den umliegenden Ort- schaften, bei Strafe der Uebertretung für Wirthe und Sechüler. Dafür ist von Sr. Durehlaucht gnädigst neu verordnet worden, dass die gymnastischen Uebungen insofern erweitert werden sollen, als mehrere Lehrer in mehre- ren Abtheilungen die Leitung besorgen. Die Zöglinge des Gymnasiums sind daker alle ohne Unterschied verpflichtet, an diesen Uebungen Theil zu nehmen, soweit sie auf ebener Erde geschehen und mässige Bewegung in Spaziergängen und allerlei geselligen Spielen bezwecken. Die Theilnahme an denjenigen Abtheilungen, welehe für kunstgemässere Uebungen bestimmt sind, bleibt frei gestellt. Der Beitrag zu den Kosten soll jährlich für Jeden nicht über 1 fl. steigen. Die Ermittelung eines geeigneten Platzes (unter den Linden auf der alten Chaussée an den sogenannten 5 Steinen) ist erfolgt. Das Planiren und die Errichtung der Apparate u. s. w. ist soweit vorbereitet, dass mit dem Anfange des Sommers auch dieser Theil der Uebungen, welche sich im Winter auf Spaziergänge beschränken, vorgenommen werden kann.

Die Eibliothek der Austalt war, wie bisher, Sommers und Winters zweimal wöchentlich(Mittwochs und Samstags von 1 2 Uhr) für Lehrer und Schüler, so wie für andere Einwohner der Stadt, geöffnet.

Geschichte der Anstalt.

1) Lehrerpersonal.

Seine IHerzogliche Durchlaucht geruhten, mit Anfang des Jahres 1839 das Lehrerpersonal, durch die Versetzung des bisherigen Collaborators Turschbaum von dem Herzogl. Pädagogio zu IHadamar an hiesige Anstalt, gnädigst au ergänzen.

Luduvig TWiusehbaum Wurde zu Usingen den 31. Januar 1312 geboren. Vorbereitet durch Privatunterricht, besuchte er von Herbst 1824 bis Ostern