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Der Tanzunterrieht wurde, nach dem Tode des bisherigen Lehrers Edlinger, im Winter durch den neuen Lehrer Liebieh gehörig versehen, und der gestattete unentgeltliche Zutritt zu den IE interbällen der hiesigen Casinogesellschaft bot den Schülern(jedes Mal 20 Tanzenden und 20 Nichttanzenden) hinreichende Gelegenheit zur äussern Eildung dar.
Das Zeichnen war für den Lehrer der Anstalt, Verflassen, und die
theilnehmenden Schüler durch das besonders eingerichtete Zimmer fort-
dauernd gefördert.
Der Reitunterrieht ist dadurch gefördert, dass dem Lehrer Eertina die Mittel zur Haltung der nöthigen Zahl von Sohulpferden exwejtert wur⸗ den, und dass die bedeckte Reitbahn im Ierzogl. Schlosse dahicr, deren Gebrauch Se. Durchlaucht dem Gymnasium gnädigst gestattet, einen ange⸗
messenen Beleuchtungsapparat hat, wodurch es möglich ist, auch abendliche
Winterstunden zu benutzen.
Das Sechwimmen und Baden geschieht in der Lahn, nahe an der Stadt;
unter ununterbrochener Aufsicht eines Schwimmlehrers und eines Gehülfen, mit einem Nachen und allem Rettungsapparate, den Sommer hindurch täg- lich, mit Ausschluss des Sonntags, von 4 Uhr Nachmittags bis Abends 8 Uhr, so dass, wenn die Gesetze für Orduung und Gesundheit nicht gellis- sentlich übertreten werden, irgend eine Gefahr, soweit menschliche Berech- nung reicht, ganz unmöglich ist. Die höchsten Ortes beschlossene gänz- liche Erneuerung und Erweiterung der Vorrichtungen in dem Flusse und des bedeckten Aus- und Ankleide-Locales am Ufer war schon mit Anfang des Sommers ausgeführt, und betrug an Rosten zusammen über 1000 Gul- den.— Auch im FFinter ist für das Eislaufen auf den Weihern und der Lahn in ähnlicher Weise für Sicherheit und Bequemlichkeit gesorgt. Im Sehönschreiben unterrichtet die Anstalt nicht mehr. Sehüler, die keine genügende Fertigkeit haben, sind gehalten, auf eigene Rosten bei einem besonderen Privatlehrer, aber im Locale des Gymnasiums, das Ver- säumte nachzuholen. Da bei Spaxziergängen der Besuch von TEirthshäusern, selhst der erlanbten, nach allen bisherigen Erfabrungen, als durchaus unzuträglich
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