Aufsatz 
Erläuterungen über den Gedankenplan des pericleischen Epitaphios, gegeben durch Erklärung betreffender Stellen
Entstehung
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sten Theiles seines Hauptgedankens, der Worte οοτπmõτe εη Oνοοσσ za sleuralaεαdd xara- groogi, muss in der zweiten Periode der gesammten Erläuterung(von 10 d abwärts) gegeben sein, wo eine nähere Charakteristik von der Lebenskatastrophe der Gefallenen ja eben entworfen wird. 3) Wenn wir nun auf dieses Resultat hin diese Charakteristik näher betrachten, so zeigt sie in ihrer Eintheilung, dem νεν und releorala in der That ganz entsprechend, eine Zerlegung des ge- sammten Lebensausganges in zwei Akte, einen beginnenden und einen vollendenden, von denen der erste durch die ihn begleitenden Seelenmotive als ein ankündigendes, voraus deutendes Zeichen von Mannes- tugend(νιοοσα), der zweite dagegen bei der Beschaffenheit der ihn begleitenden Seelenmotive als die vollkommene Bestätigung ächter Mannestugend(5e,α̈σα dasteht. Dies geht näher so zu: In ächt epainetischer Behandlung, ganz von denselben Maximen geleitet, die Aristoteles in der Theorie der Lobrede Rhet. I. c. 9. so ausspricht: x* ˙'εαν ꝙτένν εο⁴αεεν 5 Erauuνos, T0ν ε ον σπꝶπονοοσαἀεον rh zarâ oοdαοεορνν, πeοαεονν deea odrrovra zara ooοαmνν de zat ta d‿rnata zal drò röyns dςα εννᷣποανοπνει εππνπιον. Und ferner ro εꝓριοντανν ετμνμν υ dᷣνμινℛ do τα oGꝓνmia- Susu pdπνtas: d'ε‿οꝓꝓν ανεo ric Esς œru(der Gesinnung), Sxe* εαα̈sοηιε duo xar 1u) s- Todrora, el riœreνοεsν rotodrov, von solchen Maximen geleitet, stellt der Redner das Ge- schick der Gefallenen als deren freie That, als das Werk ihrer eigenen Gesinnungen und Grundsätze dar. Er bringt nun von diesen Motiven zuerst diejenigen zur Darstellung, welche dem Kampf unmit- telbar vorauswirkend, die entschlossene Aufnahme des Kampfes herbeiführen sowie dieselbe zu einem Werk und Zeichen der Tugend stempeln; und dieser Theil geht in überall festgeschlossenem Zusam- menhange bis détobvtec eοεᷣνα¼. Hierauf folgen in dem zweiten Theil der Periode( ειν½τ αιν) die dem Kampf selbst gleichzeitig wirkenden Gesinnungen, welche die edelste Durchführung desselben bis zum Heldentode herbeiführen und durch solche Wirkung Dasjenige vollenden und besiegeln, was die früheren Motive begonnen und angekündigt hatten. Jener Theil ist der erste Akt, die ονεπ Qπν öouga zaragrpogi, dieser ist der zweite Akt, die relebrata S,αηοοσα zαᷣraroogn; die Handlung jenes Aktes ist des Kampfes Aufnahme, die Handlung dieses Aktes ist des Kampfes Vollendung. 4) Es ist aber unläugbar, dass eine solche Darstellung auf den Eindruck innerer Vollendung und Harmonie hinarbeitet, welcher, beruhigend und erhebend, von der tragischen Katastrophe dieser Ge- priesenen gleich wie von einem in sich vollendeten Drama für den Betrachter zurückbleiben soll. Hlier schweben dem Pericles und wäre dies ein Wunder? Kunstanschauungen vor, wie sie auch dem Plato vorschwebten, wenn er jedoch in anderer Absicht den Criton auf den Lebens- ausgang des Socrates ebenfalls die Stadien einer dramatischen Handlung(hier einer Komõdie) anwenden lässt. Crit. p. 45, e: x**ρ elςοαος τα,)õdcvcWdlxhe zal adrbs 6 drnðe za esoraon 0)) robc!, σmπσσο zarαdeνπ έα⁴αυςεα ĩοωσdèésc etc. Und ähnlich Cicero vom Greisenalter: a qua(natura) non veri- simile est, quum ceterae partes aetatis bene descriptae sint, extremum actum, tanquam ab inerti poëta, esse neglectum.(Cat. M. 2.). Die Absicht nun, jenen Schlusseindruck innerer Harmonie in dem Lebensausgange der Gefallenen bei dem Zuhörer mit Sicherheit zu erreichen, wird den Redner auch bestimmt haben, jenen Eindruck in dem die ganze Erörterung ankündigenden Hauptgedanken schon im Voraus zu fixiren in diesen prägnanten, geheimnissvollen und die Aufmerksamkeit spannenden Worten: οντ ts νυοοασα teeoraia Se/αιο‿νοασα. Die ganze Stelle übersetze ich so:Es scheinet mir aber der jetzt abgeschlossene(H*) Lebensausgang dieser Männer zu offenbarer Mannestugend, mit der er an seinem Schlusse bestätigte was er in seinem Beginne erwarten liess.

I. Sobdijd*αe ueεr' dτοο rods εν rμαιοενα, rdν ε Sgleανα, Sriε νμν doauee roν raτοποοασευι εꝑτνε̈ᷣανrss, 2oνν ε τπ‿τοι roν*ον ö‿μέμ̈νο σꝓρσoν adεoẽ déiodurec rerοοανενα 1) Im Zusammenhange mit diesen Worten wird vorher in derselben Periode gesagt, dass die Gefallenen die