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nach diesem Ideale umzugestaltenden Bildung entwickelt(besonders im sechsten Briefe), wobei ihm wiederum nur die Athener als Repräsentanten solchen Griechenthums vorschweben konnten. So sagt er:„Welcher einzelne Neuere tritt heraus, Mann gegen Mann mit dem einzelnen Athenienser um den Preis der Menschheit zu streiten?“
Kal usrà Japtran uddt du droænεdνα. Gegen Krüger wird bemerkt, dass, wie sich aus der vorigen Erklärung ergiebt, zal nicht Verschiedenes verbindet, sondern nur an das Hauptmoment nt Meior“ 2v elô-y ein begleitendes Moment erläuternd oder steigernd anschliesst:„und zwar.“ Fer- ner verbindet Krüger uᷣddedta mit edroaeαα, indem er übersetzt:„in der grössten Gewandtheit.“ Aber noch mehr fördert es den Gedanken, wenn man es mit uerâ Taptrov verbindet. Denn edr‿eνα r⁵⁴.2ααα ist an sich weniger werth als dieses, schlug sogar den Athenern mitunter zum Tadel aus, wie ich aus Krüger selbst lerne; so dass es für das Lob förderlicher ist, wenn jenes Moment, als wenn dieses durch den Superlativ gesteigert wird. Die Inversion in der Stellung des ueraâ Tapircor ist ganz zweckentsprechend. Also:„und zwar mit einer ganz besonders von Anmuth begleiteten Ge- wandtheit.“
Ac)* döuahuec. Aòr' heisst mit Beziehung auf das vorige 0⁵ 6τρν râde zuνos so viel als dvueν dérc also„selbstredend.“ Damit giebt es den Grundton für alle in dem hier angekündigten Theile enthaltenen Lobpreisungen der Macht Athen's an, deren Hauptgedanke der ist: Der Macht Athen's ist durch ihre eigene ausserordentliche Grösse und alle die thatsächlichen Spuren, die sie hinter- lässt, die Bewunderung der Mit- und Nachwelt so gesichert, dass es für sie redender Zeugnisse, namentlich poëtischer Verherrlichungen gar nicht bedarf.
Cap. 42. Kal bx ν τοοω— gaued«h. Dieses Glied hat mit dem folgenden, eine neue Gedan- kenreihe eröffnenden Satze Nichts zu schaffen. Es schliest sich eng, als Folge, an das vorhergehende Glied an und bildet den Abschluss einer zunächst nur vorbereitenden und von dem Lobe der Stadt auf das Lob der Gefallenen überleitenden Gedankenreihe, die mit den Worten εο rotairiς od εαεα odde in cap. 41. extr. begann. Der neue Theil selbst beginnt mit den gleich die Summe desselben aussprechenden Worten: doxsi— zaraœτνοsν.
4oxe? ds oι νν e|ρ⁷οςο'detu Tors se u*vosda zal reAsutala S /αοοασ DνrTũνν⁶ε xaraτνονσν. 1) Diese Stelle gehört zu den vielen des Thucydides, die schlechterdings nicht erledigt werden können, wenn nicht umfassend genug auf den Zusammenhang eingegangen wird. Dieser Mangel ist die Ursache von der Unzulänglichkeit der vielen vorhandenen Erklärungen, die weder über den Grund des Schriftstellers zu der eigenthümlichen Unterscheidung 2eννσαςα und ε,αμ σ noch über den zu der noch eigenthümlicheren Unterscheidung ονπ und relencaia eine befriedigende Auskunft zu geben vermögen. Indem wir hiusichtlich der übrigen unter diesen Erklärungen jeden urtheilenden Leser blos auf Poppo's Zusammenstellung zu verweisen brauchen, wollen wir, um uns den Weg zu bahnen, nur diejenige hier ausführlicher berücksichtigen, die zuletzt den Platz behaup- tet und namentlich auch Krüger's Beifall sich erworben hat. Sie ist, nachdem an Aehnliches schon Osiander und Heilmann gedacht haben, von Meyer in folgenden Worten gegeben:„Quum primo eam (virtutem) manifestans, tum postremo confirmans. Opponuntur sibi his verbis duo mortuorum genera: alteri, qui ante hanc pro patria mortem nullum omnino virtutis documentum ediderunt, quorum vir- tus interitu suo primum spectabatur, de quibus continuo prolixior sermo; alteri, quorum virtus omni- bus omni ratione probata jam dudum fuerat, cui capitis devotio nunc ut cumulus accessit.“ Zunächst drängt sich hiergegen das sprachliche Bedenken auf, dass bei solchem Sinne die Adverbia zu erwarten gewesen würen statt der Adjectiva οmõ und relebrala, deren derartiger Gebrauch vielmehr auf eine an und mit der xaraoτοog’ij selbst vorgenommenen Theilung, auf einen beginnenden Theil der-


