Str. 2. Hinter Doch wird beſſer interpungirt, damit der Gegenſatz lebendig hervortrete und die Aufmerkſamkeit herausfordere, zugleich auch die Empfindung der Wehmuth anklinge.
Es heißt Fäuſte, nicht Hände: mit der Fauſt ſchwingt der Mann die Waffe, ſchlägt er drein.
Str. 2—5. Die Folge der Gedanken iſt offenbar eine gewählte. Str. 2 deutet auf das Leben überhaupt hin, das ſich hauptſächlich durch die Hand, das eigentliche Werkzeug menſchlichen Handelns, und den Athem kund gibt. Str. 3, 4 und 5 zeichnen das Leben des Indianers im Beſonderen nach ſeiner her⸗ vorragendſten Thätigkeit, der auf der Jagd: Aufſpüren(Str. 3.), Verfolgen(Str. 4.) und Erlegen des Wildes(Str. 5.), in berechneter Ordnung.— Ueberall aber wird Bedeutendes genannt. Die Kraft der Fäuſte ſpricht für ſich ſelbſt. Das zunächſt Folgende deutet auf die feierliche Sitte der Indianer, womit ſie bei ihren Rathsverſammlungen die Pfeife im Kreiſe herumgehn laſſen. Augen, Schenkel und Arme ferner erſcheinen in der außerordentlichen Vollkommenheit und Stärke, die ſie eben bei den Rothhäuten beſitzen.
Str. 3. falkenhelle, ſchilderndes Beiwort von einer kühnen und gelun⸗ genen Zuſammenſetzung, hell, wie die Augen des Falken. Rabenſchwarz, ſchneeweiß, blitzſchnell u. drgl. läßt ſich nicht vergleichen, indem der Rabe ſchwarz, der Schnee weiß, der Blitz ſchnell iſt, aber nicht der Falke hell.(Aehnlich im Lateiniſchen und Grie⸗ chiſchen. Ovid. Metam. 8, 195: ut alae[Daedali] veras imitentur aves, für alas avium. Cic. de orat. 1, 4, 44: si cum Lycurgo nostras leges conferre volueri- tis. Xenoph. Anab. 2, 3, 15:* 5 ℳH./ᷣ0 2ννν(¶ẽqßάaldνωυπν dᷣτοον νdεν ιεᷣςεoε. für wije öεςα τον νε̈κιοον, das Ausſehen der Datteln unterſchied ſich nicht von dem des Bernſteins.)
Str. 5. V. 3 weiſet auf Str. 2(das Leben überhaupt) zurück, V. 4 auf Str. 3— 5 im Anſchluß an die zuletzt genannten Arme, welche Augen und Schenkel mitdenken laſſen.
Str. 6—8. Eine gleichfalls durchdachte, natürliche Folge der Erſcheinungen: zuerſt der Acker, auf ihm die Frucht, nach dem Feldbau die Jagd, zum Schluſſe das Mahl.
Str. 9 ff. Zu Grunde liegt dem Folgenden, wie auch dem in Str. 6—8 Geſagten, die bekannte Anſchauung, welche die Indianer von ihrem Himmel haben.
Str. 10. Die Beile erinnern an die Bären, welche damit erlegt wurden; des⸗ halb des Bären Keule.
Str. 11 ſchildert das Skalpiren, welches darin beſteht, daß dem gefangenen


