Aufsatz 
Gymnasium oder Bürgerschule. Eine lokale Schulfrage
Entstehung
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B. An der Elementarsohule. Martin Müller, Lehrer der vierten Klasse mit 24 Stunden. Friedrich Schneider(s. Gymnasium), Lehrer der dritten Klasse mit 24 Stunden. Georg Binder(s. Gymnasium), Lehrer der zweiten Klasse mit 20 Stunden. Andreas Roth(s. Gymnasium), Lehrer der ersten Klasse mit 20 Stunden. Hermann Meuselbach(s. Gymnasium), lehrte in der dritten und vierten Klasse Zeichnen in 4 Stunden.

O. An der unter eigener Leitung stehenden fünfklassigen Mädchenschule. Andreas Kauffmann, Rektor, 1. Stadtprediger, Lehrer der zweiten Klasse mit 20 Stunden. Christian Möckel, 2. Stadtprediger, Lehrer der fünften Klasse mit 20 Stunden(s. Chronik). Josef Irtel, Lehrer der vierten Klasse mit 20 Stunden. Michael Hutter, Lehrer der ersten Klasse. Johann Martini, Lehrer der dritten Klasse. Hermann Meuselbach, lehrte Zeichnen in der dritten, vierten und fünften Klasse in 6 Stunden. Mathilde Marlin, Lehrerin für weibliche Handarbeiten.

II. Lehrplan des Gymnasiums.

Erste Klasse. Klassenlehrer: Kootz.

Heligion: 2 Stunden. Das 1. und 3. Hauptstück des kleinen Katechismus.(Sittenlehre.) Das christliche Kirchenjahr und dessen Feiertage. Die evang. Perikopen, 1. Reihe. Memorieren von Kirchen- liedern und Biebelsprüchen. Michaelis, Das grössere Konfirmandenbüchlein. Kootz.

Deutsche Sprache: 4 Stunden. Weiterübung der Lesefertigkeit und der Orthographie. Wortarten und Wortbiegungen etc. an den Lesestücken und schriftlichen Arbeiten weiter geübt(mit Bezug- nahme auf den Unterricht in Latein). Der einfache Satz nach allen Seiten abschliessend be- handelt. Memorieren gelesener und erklärter Stücke. Wöchentlich eine schriftliche Übung. Wolff, Deutsches Lesebuch IV. Kootz.

Magnyarische Sprache: 3 Stunden. Gründliche Einübung der Hauptregeln der Grammatik zum Zwecke möglichst baldigen Sprechens, Ubersetzens und Memorierens. Wortbildung, Wortfolge. Schüler und Lehrer sprechen, soweit möglich, magyarisch miteinander. Alle 2 Wochen eine schriftliche Arbeit. Töpler, Praktischer Lehrgang. Gäspär, Olvasökönyv 2. Gassner.

Lateinische Sprache- 8 Stunden. Formenlehre(die wichtigsten regelmässigen und unregelmässigen Flexionen) der Nomina und Verba. Memorieren von Vokabeln, Sätzen und kleineren Lesestücken. Periodische Wiederholungen. Im 2. Semester wöchentlich eine schriftliche Hausaufgabe. Schultz, Kleine lateinische Sprachlehre; Schultz, Ubungsbuch zur lateinischen Sprachlehre.

. Kootz.

Geographie? 3 Stunden. Topische Geographie der ganzen Erde. Das Wichtigste aus der politischen Geographie. Schullers Leitfaden der Erdbeschreibung. E. Debes, Schulatlas. Hätsek, A magy. sz. korona orsz. térképe. Kootz.

Mathematil: 5 Stunden. 1. Arithmetik: 3 St. Das dekadische Zahlensystem. Die 4 Rechnungs- arten mit ganzen Zahlen, gemeinen und Dezimalbrüchen. Der Bruch als Quotient und Ver- hältnis. Münz-, Mass- und Gewichtskunde, 2. Geometrie und geometrisches Zeichnen: