anstalt der Welt gleichsam zeigen zu wollen, wie das Problem der geistigen Verabschiedung der altklas- sischen Sprachen zu lösen sei. Denn abgesehen von dem geistigen Schaden, den wir hiedurch erlitten, indem wir vorauseilend doch nur zurückblieben, setzten wir uns dabei gar zu sehr der Gefahr aus— lächerlich zu werden. Aber selbst wenn weitere Kreise unserem Thun auch keine Beachtung schenkten, so wäre der jetzige Zeitpunkt für schulorganisatorische Experimente um so weniger geeignet, als wir bis noch kaum wissen können, ob die auf eine tiefgreifende Reform des vaterländischen Mittelschul- wesens gerichteten Intentionen der staatlichen Unterrichtsverwaltung nicht auch unsere Anstalten einer neuerlichen Umgestaltung unterziehen werden.
Demnach thuen wir nur gut, wenn wir die Anstalt, die wir haben, vorläufig nicht nur weiter bestehen lassen, sondern ihr unsere ganze Sorge und Liebe zuwenden, auf dass dieselbe ein starker Hort deutsch-evangelischer Gesittung und Bildung sei und bleibe.


