——— niſſe ausgeſprochen, daß Gott allein dnate— 2endi anhene Kaec nh 4 den. Gottes iſt doch wohl nichts Anderes hs das dalche 6 dadeäae d Sünder ſelun Deun idie Aeus⁴ wie anderer Seits die à0uule der Menſchen 8 ts And aun achaſinet 94 ihen Bltomneuheit nedach üchen Fehlechafgkeir aufgen⸗ en n ete iſt, als das menſchliche Weſen nach ſeiner ſitt⸗ ufgefaßt. Wie alſo der Begriff dmigric in dem Begriffe woauo und dieſer hin⸗ wiederum in dem Begriffe Adeæte enthalten iſt, ſo erſcheint umgekehrt auch der Begriff riorts in dem Begriffe deνπσρια und dieſer hinwiederum in dem Begriffe αμααιοασαιπ als Moment aufgehoben, und der den Juden verliehene Vorzug, kraft deſſen ihnen das Wort Gottes vertrauet wurde, iſt hiernach ein ſolcher, der trot der Umtreue Einzelner, ſei es auch noch ſo Vieler, ſchließlich in der dτνο Gottes und da⸗ mit in deſſen innerſtem Weſen die Bürgſchaft ſeiner fortwährenden Geltung findet. Iſt nun aber jenes Bekenntniß, welches den Schluß des Beweiſes bildet, eben der Grundgedanke der angezogenen Pſalmſtelle — und daß dieſes der Fall ſei, haben wir oben bereits nachgewieſen—, ſo kann doch gewiß nicht be⸗ hauptet werden, daß der Apoſtel auf den urſprünglichen Sinn ſeines Citates keine Rückſtcht genommen habe. Freilich iſt es nach dem Zuſammenhange des Originals nur Einer, der jenes Bekenntniß ablegt, während Paulus die Worte hier offenbar ſo faßt, als ob ſie eine allgemeine Wahrheit ausſprächen und mithin auch jenem z im zweiten Gliede des zu beweiſenden Satzes zur Beſtätigung dienen müßten. Wird man hier freilich nicht umhin können, eine Abweichung einzuräumen, ſo iſt dieſe doch, weil eben Jeder bekennen muß, was der Pſalmiſt in jener Stelle bekannt hat, in keinem Falle eine weſentliche, und dieſe Freiheit in der Anwendung von Schriftſtellen wird daher Keiner, der nicht ängſtlich am Buch⸗ ſtaben haftet, für eine zu weit getriebene halten dürfen. Die beiden Begriffe aber, die am meiſten Ge⸗ wicht haben und auch durch ihre Stellung als die betonten bezeichnet werden, ſind ohne Zweifel dκααυι ;s und viοω.— Zu 2„ 1ore 10*οςι ον bemerken wir nur, daß Paulus dabei nicht an die göttlichen Verheißungen gedacht haben kann, da eine ſolche Beziehung dem Zuſammenhange des Citates, das ledig⸗ lich die Worte:„ενν̈μα 08*2. z. J. ſtützen ſoll, durchaus fremd iſt. Mit den V. 2 erwähnten 10„10G r00 9400 hat das Wort, wie der Parallelismus mit 2ν 1mοεμνυεσςρα de deutlich zeigt, nur die Aehu⸗ lichkeit des Lautes, nicht die des Begriffes gemein. Somit war denn durch dasjenige, was Paulus V. 4 bemerkt hatte, der Zweifel hinweggeräumt, der im 3. Verſe erhoben wurde, und es ſtand nunmehr feſt, daß trotz der Untreue ſo Vieler der dem jüdiſchen Volke verliehene Vorzug, durch welchen es leichter als andere Völker zu dem Heile in Chriſtus gelangen ſollte, fortwährend in Kraft blieb. Aus dem aber, was der Apoſtel ſelbſt in dieſem Sinne behauptet und noch zuletzt durch Berufung auf die Schrift als unzweifelhaft dargethan hatte, konnte leicht ein neuer Einwurf gefolgert werden.„Jener Theil des Volkes,“ konnte man ſagen, nder ſich in Bezug auf das Anvertraute untreu erwieſen hat, bewirkt doch dem angeführten Schriftzeugniſſe zufolge, daß im Gegenſatze zu ſeiner Untreue Gottes Treue offenbar werde; iſt aber dies der Fall, ſo erſcheint jene Untreue, da ſie zur Verherrlichung Gottes gedient hat, keineswegs ſtrafwürdig.“ Dieſer Einwurf, wie wir ihn eben ent⸗ wickelten, bildet den Inhalt des 5. Verſes; es fragt ſich jedoch, wie der angegebene Sinn aus den Wor⸗ ten zu folgern ſei. Zunächſt betrachten wir den Bedingungsſatz: el 0* αςα⁴ια 11 ν⁴ εκοσ 6ετόαιοσν duτνσι. An ſich enthält er genau den Sinn, welchen wir früher als den Grundgedanken des vorher⸗ gehenden Citates bezeichnet hatten. Hier aber iſt derſelbe, wenn wir nicht glauben wollen, daß der Apo⸗
ſtel von ſeinem Thema abgekommen ſei und ſich ins Weite verloren habe, nicht in Bezug auf alle Men⸗ 3


