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der Metalle gewöhnlich kein NO, ſondern NOx.) NO Stickfſtoff⸗ dioryd, Unterſalpeterſäure iſt ein giftiges, braunes Gas. Mit warmem Waſſer ſetzt es ſich in NOzH und NO nach folgen⸗ der Gleichung um: 3 NO+ H.0= 2 NOsH+ No.
Füllt man einen Cylinder mit NO und taucht denſelben unter Waſſer, ſo ſteigt dieſes in dem Maße, als es auf NOz einwirkt, deſſen braune Farbe verſchwindet.
Die fabrikmäßige Darſtellung der SOalH geſchieht, indem man S02, NOH, Waſſerdampf und Luft in Bleikammern aufeinander einwirken läßt. NOznH gibt Sauerſtoff ab und oxydiert bei Gegen⸗ wart von Waſſer 802 zu 80. H; ſie ſelbſt wird dabei zu NO2 reduziert, das durch Waſſerdampf immer wieder zu NO.H und NO zurückgeführt wird. NO bildet mit dem Sauerſtoff der Luft NOz. So kann man mit wenig NOgH eine große Menge S03 H. darſtellen.
Verſ. Man verbrenne in einem Glaskolben ein Stückchen Schwefel und ſchüttle mit etwas NO.H. Das Reduktionsprodukt derſelben, NO,, macht ſich durch ſeine braune Farbe bemerkbar; die eehie S02H. weiſe man durch ihr Reagens Chlorbarium nach.
Königswaſſer heißt eine Miſchung von NOslH und CllI, weil ſie Gold, den König der Metalle, und Platin zu Chlorverbindungen auflöſt. Unterſcheide echtes von unechtem Blattgold. Die auflöſende Keraft des Königswaſſers beruht hauptſächlich auf frei werdendem
hlor.
1. Zuſammenſetzung der Säuren und Sakze.
Wir ordnen die Säuren und Salze nach folgender Tabelle: (SOo)Hle(NOoll(Cl)hl(S8)H, H(OH) (S0) K2(NO)K(Cl)K(S)Ka KOOH) (S04) Naa(NO3)Na(Cl)Na(S)Na2 Na(OH) (S05) Ca(NOC)?Ca(Cl)eCa Ca(OH)? (804)z7/(NOz)Ag(Gl)àg(S)Age Cu(OHl), (S09 Fe(NO)z Cu(Cl)zn(S)Hg Fe(OH)z
Betrachten wir dieſe experimentell gefundenen Formeln(die
letzte ſenkrechte Reihe übergehen wir vor der Hand), ſo fällt uns auf den erſten Blick auf, daß die Gruppe(S0½) in den Salzen unverändert auftritt und nicht geſpalten wird; desgleichen(NOg), (POn) und(C03). Dieſe Gruppen verbinden ſich bei der Einwirkung der Metalle auf ihre Säuren ähnlich wie(Cl) des(Cl)H leicht mit den Metallen, während Waſſerſtoff entweicht. Hierbei iſt ganz beſonders zu beachten, daß wir bei dieſen chem. Vorgängen ganze Atomgruppen auftreten laſſen und ihnen ähnlich wie dem Atom(Cl) chem. Anziehung zuſprechen. Wir müſſen uns aber ſofort klar werden, daß wir dieſe Annahme von Atomgruppen nur deshalb


