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Was der Apostel Paulus Röm. V, 12 lehrt: dα oıro Goren de ενος e αρνον ν dAεαμανεεαεα elg Tbv*νασmν eisin. Se, zul di& us dεαμααραεαας Sdατοε, œl obros eis d τας eν ˙νονs 6 Sdνασνιο di⁵ Sey,&ꝓ αeνes ilαeςρꝓτον, das lässt sich, mit der schon einmal früher er- wähnten nothwendigen Beschränkung auf einen engern Kreis, auf das Geschlecht der Pelo- piden anwenden, welches, seitdem es in seinem Ahnherrn gesündigt hat, rettungslos dem Verderben verfallen ist, und zwar in der Weise, dass dies Verderben kein einzelnes Glied dieses Geschlechts unschuldig trifft, sondern so, dass ein jedes durch seine eigene That seinen Theil der Gesammtschuld übernimmt.
Diese persönliche Verschuldung fehlt auch bei Agamemnon nicht. Aeschylus deutet sie Agam. v. 201 ff. an. Nachdem der König dem Joch der Nothwendigkeit sich gebeugt hat, da ist mit einem Male der frühere Seelenkampf beendigt, er athmet unheilige, gottlose Sinneswandlung, nicht achtet er die Bitten und die Jugendschöne der Jungfrau und ist verhärteten Gemüths zu, der furchtbarsten That entschlossen.„Denn“, sagt der Chor,„der unglückselige Verblendungswahn(ρρααοαασα), des Unheils Quelle, erweckt den Sterblichen einen frevelhaften Muth, der vor nichts zurückbebt“. Eine Vergleichung der Art, wie Agamemnon, obwohl dem Gebote der Noth weichend, hier handelt, mit der Gemülbsstim- mung, in welcher nachher Orestes den Muttermord vollbringt, kann vielleicht dazu dienen, zu erkennen, worin die Verschuldung des ersteren liegt. Orestes nämlich verhält sich zu dem, was er thut, ich möchte sagen, rein objectiv, er hat den bestimmten Befehl des Ora- kels empfangen und führt denselben rein als Werkzeug aus, ohne dass ihn persönliche Motive trieben; Agamemnon dagegen macht das, wozu die Noth ihn drängt, zu seiner eigenen Entschliessung, er verhärtet sich gegen die Regungen des Vaterherzens und sieht in der Jungfrau, die auf seinen Befehl auf den Altar gehoben wird, nicht mehr die Toch- ter, sondern nur das Opferthier(cf. Agam. v. 214). Und doch darf kein zu grosses Ge- wicht auf diese persönliche Verschuldung des Agamemnon gelegt werden; denn jene Sinn- verwirrung, die in den Sterblichen den Muth zu solchen furchtbaren Thaten erzeugt, ist ja wieder nur ein Werk der Erinnyen, denen ja, wie es Eum. 878 heisst, mancher, der nicht weiss, woher des Lebens Schläge ihn treffen, durch die Verschuldungen von den Vorfahren her zugetrieben wird. Offenbar ist es nun auch dies Bewusstsein, dass das Atridengeschlecht dem grausen Chor der Fluchgottheiten verfallen sei, was den Chor vor jeder Enthüllung der Zukunft zurückbeben lässt— die Zukunft voraus wissen wäre ebenso viel, als den Schmerz voraus nehmen, sagt er Agam. 232 fl.—, was ihn auch in der Opferung der Iphigenia die Prophezeiung des Kalchas noch nicht vollständig erfüllt sehen, was ihn, auch nachdem die frohe Kunde von Troja's Eroberung eingelaufen, nur kurze Zeit bei der Freude verweilen, ja was ihm, selbst als er mit eigenen Augen die Heimkehr des lieben Herrn gesehen hat, immer und immer von selbst das Klaglied der Erinnys im Busen ertönen lässt, dass er ganz und gar der Hoffnung Zuversicht entbehrt und in Wirbeln umgetrieben das Herz ihm bebt.(Vgl. den Chorgesang Agam. 913 ff.)


