Aufsatz 
Das Gleichnis von den gottlosen Weingärtnern ausgelegt / von Ernst Klinckerfues
Entstehung
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8 Vers 34 36.

Ore de pytodes s*αοο τνν εαοσπνν, dnsoreide rode doεοα αάτον πτοdς τdςσεαοιοσο, la 1ο⁴ς αρσιιGV ποσν

raò 1aαᷣννε ε ννεέυοοο τοσςσ εόοιαοσσι αἀντο, 5 10 208 0y, 5» ds drrteretvcy, ö» 8 61⁹06 1,αm

Lldιαν αἀάαμredeν ο douloug, lelovag 0 rrO⁴τωυνν εαιι επεο⁵νσασηρ αά ονές d⁴ςαιεσνς.

Mth. berichtet in diesen drei versen von einer zweimaligen sendung des Hausvaters. Als nun herbeikam die zeit der weinlese, schickte er, um seine früchte in empfang zu nemen, drei knechte zusamen aus, dieseaber erlitten(v. 35) eine schmähliche behandlung; denn die weingärtner stäupten(déoεw, geiseln, eigentlich: die haut abziehen, schinden) den einen, töteten den anderen und steinigten den dritten. das 1190G01ety soll hier wohl heißen: mit steinen tot werfen; so entsteht eine klimax: stäupen, töten, ja schmählich töten. Das zweitemal(v. 36) sante er eine größere anzal, allein es ergieng diesen knechten ebenso wie den ersten. Melovcg 16ννιττουτσνν könnte wol auch den sinn haben: propheten höheren ranges, vom Geiste mit größeren gaben ausgerüstet, wie unter den königen seit Elias.

Luc. und insbesondere Mc. füren das, was Mth. in einem verse(v. 35) zusamen- gefaßt hat, weiter aus; die drei knechte wurden nach ihrem berichte einzeln zu verschiedenen zeiten abgeschickt und erlitten auch eine bis zur ermordung gesteigerte mishandlung. Mc. sagt: zur zeit(z6h*αε⁶, dat. temporis= Luc. 12, 20: z α⁸⁷*h»uwr!, goth at mel; Luc.:&ν*τκαμ wärend der zeit) sante der Herr einen knecht, um einen teil der früchte (dmπ τν*ναριρμο, goth. akranis, der partitiv-genitiy) in empfang zu nemen 712 ν Yεοꝙ welche die weingärtner in verwarung hatten. Diese aber ergriffen den knecht, stäupten ihn und darατεαν εeνο: sckickten ihn fort mit leeren händen. So auch im goth. wörtlich: laus-handjan, als einen leerhändigen. Der Herr sante darauf einen andern von seinen knechten zu ihnen; jene aber durch die erfarene milde des Herrn noch verstockter geworden, zerwarfen ihm auch(ædανκένννοων bezieht sich auf die mishandlung im allgemeinen) den kopf mit steinen undschickten ihn fortmitschmach bedeckt, behandelten ihn also noch grausamer als den ersten.(εᷣρσάα‿αoνv und drινονον sind ausdrücke, die im N.T. nur einmal hier vorkomen). Der langmütige Hausvater sante widerum(Mαιν wird als unecht bezeichnet, doch steht es in der goth. übersetzung: aftra, welche auch insandida vor anthara stellt) einen anderen(dritten) knecht, welchen sie töteten.

Lucas spricht zuerst von einem widerholten dεοειν, fügt aber beim zweiten das ri- udeety des Mc. und noch einmal ssœmνπέιπστσεᷣĩν(mit mehr nachdruck st. dmπχιοσπταέι⁵α) 2νον hinzu, und fürt dann die mishandlung des dritten bis zum 10œν⁴ν⁴αœα⅜ß⁵εει mit dem zusatz 25ε ααν, woraus man schließen kann, daß die verwundung eine schwere oder tötliche