Aufsatz 
Museum und Schule : 2. Teil
Entstehung
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Literatur:

a. Für die Keramik:

Behn, Fr.: Römiſche Keramik mit Einſchluß der helleniſtiſchen Vorſtufen, Katalog des Römiſch-Germaniſchen Central⸗Muſeums, Nr. II, Mainz 1910. Er diente auch den folgenden Ausführungen als Unterlage.

Schumacher, K.: Siedelungs- und Kulturgeſchichte der Rheinlande, Bd. II, S. 262 ff. und Anm. 60 mit ausführlicher Literaturüberſicht.

Koepp, F.: Die Römer in Deutſchland= R. i. D.3, Bielefeld und Leipzig 1926, 3. Aufl., S. 155 ff.:Kunſt und Induſtrie, Keramik. Auch für die Schüler geeignet!

b. Für die Silberfunde von Boscoreale, Hildesheim u. Lauersfort:

Héron de Villefoss, le trésor de B. in: Fondation Piot, Monuments et Mémoires, 5. 1889.

Drexel, F.: Alexandriſche Silbergefäße der Kaiſerzeit, Bonner Jahrbücher 118, 1909.

Perhieg. f. und Wintker, F.: Der Hildesheimer Silberfund, Berlin 1901, 3. Auflage.

Abgebildet: R. i. D.3, S. 28, Abb. 21, und C. Schuchhardt, Vorgeſchichte von Deutſchland, S. 249, Nr. 209 und Abb. 202. 4 Jahn, Otto: Bonner Winckelmannsprogramm v. 9. 12. 1860(gef. 1858, Lauersfort bei Crefeld). Abgebildet: R. i. D.3, S. 115, Abb. 109.

Gangder Muſeumsſtunde:

Benutzt werden im Röm.⸗Germ. Cenkral⸗Muſeum:

Saal 11: Wandſchränke 1, 12. Mittelſchrank 6. Fenſterpulte 4 und 5.

Saal 12: Wandſchrank 3. Fenſterpult 6. Vitrine 6.

Saal 13: Wandſchränke 1, 7, 8. Fenſterpult 8(neuzeitl. Nachbildungen).

Saal 15: Vitrine 8 A. Modell der Lauerforter Phalerae über dem Grabſtein des Caelius und dieſer Grabſtein ſelbſt mit dem ordenge⸗ ſchmückten Centurio(CECIDIT BELILO VARIANO) 3.

Saal 18: Schrank XIVA und Wandſchrank 7(Hildesheimer Fund). Wandſchrank 9(Exportſigillata aus Mitteldeutſchland).

Wir beginnen Saal 11, Wandſchrank 8: Silberfund von Boscoreale. Von Oſten her hatte ſich in der Zeit des Hellenis⸗ mus der Luxus der koſtbaren Tafelgeräte aus Edelmetall, die aus den Werkſtätten bedeutender Gold⸗ und Silberſchmiede ſtamm⸗ ten oder in die Embleme aus der Hand namhafter Künſtler ein⸗ geſetzt waren(ogl. Cic. in Verr. IV., Abb. 11 auf der Tikelſeite), verbreitet und die gemalte Firnisware verdrängt. Ausgangs⸗ länder waren Kleinaſien und Agypten, hier vor allem die Welt⸗ ſtadt Alexandria ¹8.

Koſtbares Metallgeſchirr kann ſich nicht jedermann leiſten, daher wird es in billigerem Material, in Ton, nachgeahmt 3³⁰.

37 Sehr deutliche Abbildung in R. i. D.3, Abb. 17, S. 24.

38 Beweiſe für die Herkunft aus dem Nillande: Motive des Mainzer Ateiusbechers(ſiehe die Metallnachbildung und Abb. 12), Kraniche im Röhricht, Akanthus mit Roſetten. Ferner Fenſterpult 5: das Sigillakaemblem der Alexandria(Nr. 23479, ſiehe Abb. 11 auf der Titel⸗ ſeite!). Ähnliche Motivübertragung fanden wir zwiſchen Agypten und Kreta-Mykene!

Siehe wieder die Nachahmung von Metallgefäßen in Kreta⸗ Myhkene!