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S. zeigen deren Verwendung, beſonders die der Geweihe.— L.: Auch darin iſt ein ſolcher Fortſchritt zu erkennen, daß man heute ſogar dieſe Zeit die„Stein- Senzeit nennt. Alſo älteſte Zeik: reine Steinzeit; jüngere?— S.:
Die Schüler bekrachten jetzt: Saal I, Schrank 1.— L.: Betrachtet euch die Werkzeuge! Welchem Abſchnikt gehören dieſe Funde an?— S.: Der jüngeren, der Stein-Hornzeit!— L.: Ja, und noch etwas Neues krikt hinzu?— S.: Das Holz!— L.: Seht euch die einzelnen Stücke an und ſtellt feſt, wie Stein, Horn und Holz zu einem Inſtrumenk verbunden ſind!— S.: Spaltung des Holzes, Bohrung des Horns oder Holzes, Bindung durch Baſt, Verwendung von Harz!(Für die beiden letzteren Be⸗ ſtimmungen wird man Stadtkkindern zu Hilfe kommen müſſen.)— L.: Baſt iſt eine Pflanzenfaſer. Leute, die ſolche Werkzeuge ſchaffen konnten, werden auch bald gelernt haben, dieſe Faſern zu verarbeiten. Wozu?— S.:: Seile, Stricke, Fäden. Netze, Kleider! L. zeigt die Gemälde von Cogul(großes Bild über den Schränken!), ferner im Wandſchrank 1 Koochennadeln, Spindel.— Pult:: Die Schüler ſehen hier die Fortſchritte in der Bearbeitung des Fauſtkeils zu Hammer, Beil, Hacke, Pflug. Betrachten des kleinen Bildes im Pult.— L.: Von allem Mög⸗ lichen aus dem Leben der erſten Menſchen haben wir jetzt ge⸗ ſprochen, nur noch nicht von den Töpfen, von denen ihr hier ſo viele ſeht. Wie man ſich deren Enkſtehung denkt, ſagt euch dieſer Zettell— Wandͤſchrank I:„Die Gefäße der Pfahlbauern ſind in ihren Formen keils durch Leder⸗-, keils durch Holzformen beeinflußt“.— L.: Solche Leder- oder Holzgefäße haben manche Nachteile.— S.: Leicht verderblich, für Tiere leicht zugänglich, Holz auch mühſelig zu bearbeiten.— L.: Zum Schutz gegen Nage⸗ kiere hat man die Gefäße innen mit Lehm ausgeſchmiert, der luft⸗ krocken wurde. Wir kennen aber auch noch eine andere Arkt des Lehmtrocknens?— S.: Im Feuer.— L.: Wir brauchen uns nur zu denken, daß ſo ein ausgeſchmierter Lederbeutel ins Feuer fiel...— S.: Dann verbrannte das Leder, und der Topf aus ge⸗ branntem Lehm war fertig.— Wandſchrank 1A: Die Tulpenbecher. Betrachten der einzelnen Formen. Forkſchritte feſtſtellen. Verzierung!— L.(zuſammenfaſſend): Steine, Erde, Knochen, Holz, Pflanzenfaſern geben dem Menſchen die Stoffe zu Waffen, Werkzeugen, Geſchirr, Kleidung. Wo aber wohnt er? — S.: In Höhlen!— L.: Wenn aber keine Höhlen vorhanden ſind?(Als Antwort zeigk der Lehrer die Wohngrubenmodelle unter Pult1und.) Er gräbt ſich in die Erde ein!— Wie ſchützt er ſich gegen den Regen?— S.: Aus Holz und Moos baut er ſich eine Schutzwand(Steinklopfer am Chauſſeerand!) oder


