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Stellen offenbar einem Original entnommen, in dem sie auf die sachlich und chronologisch dazu gehörigen Posten 78, 25— 32 resp. 222, 21— 23 folgten.
Solche Benutzung zusammengehöriger Aufzeichnungen an verschiedenen Stellen ist nicht selten die Ursache chronologischer Störungen und damit eben wird bewiesen, dass die Einträge, die jetzt getrennt sind, ursprünglich zusammengehörten. Zu dem, was wir in anderem Zu— sammenhang ¹) über diesen Punkt bereits gesagt haben, fügen wir ergänzend noch folgendes hinzu: 51, 18— 20 (1400 Juni 7) in der Gruppe Stuhm steht deshalb an falscher Stelle(vor Mai 7 51, 20— 23) weil ein gleich- datierter Posten bereits in der unmittelbar vorhergehenden Gruppe Montau(51, 1—2) verwendet wird; 74, 27— 28 (1400 Mai 1) hat Parallelstellen an 50, 34— 36 und 61, 33- 35; 102, 4—9(1401 Februar 21 vor Januar 24) an 101, 2— 3; 112, 14—18(1401 Mai 21) ist vor 112, 18— 22 (Mai 12) gestellt, weil Mai 20(112, 9— 13), das selber an der richtigen Stelle steht, unmittelbar vorangeht. Oder endlich es verschieben sich Aufzeichnungen mit zeitlich nahestehenden, die aus sachlichen Gründen in einen anderen Zusammenhang eingereiht werden, so 302, 37— 39 (März 27) mit 302, 35— 36(März 23) ²); 470, 27— 29 (Februar 14 nach März 2 469, 31— 37) mit 469, 38— 470, 26.
Fassen wir zusammen: die Vorlage des Tressler- buches bot keineswegs eine regellose Masse von Aufzeich- nungen, sondern war bereits chronologisch geordnet. Alle Abweichungen von der Chronologie sind Störungen, die erst während der Reinschrift entstanden sind und sich in den meisten Fällen auf zureichende Weise erklären lassen.
§ 4) Die allmähliche Entstehung der Reinschrift.
Haben schon die bisherigen Untersuchungen lehrreichen Einblick in die schwierige Arbeit am Tresslerbuch gewährt,
¹) Oben p. 34. f. ²) 302, 35— 36 selbst bezieht sich auf Ragnit und gehört daher
mit 302, 25— 34, gleichfalls Ragniter Ausgaben, zusammen.


