Aufsatz 
Über die Behandlung der Himmelskunde am Gymnasium / von Joseph Klau
Entstehung
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3. Quae bella Romani cum Samnitibus gesserunt, ea multis virorum fortium exemplis ab- undant.

4. Idem fere dolus, quo S. Tarquinius usus est, 1

ab aliis quoque adhibitus esse dicitur.

5. Comparantur Lucius et Marcus Bruti.

6. Fortunae summam esse inconstantiam exem- plis comprobatur.(Klassenarbeit.)

. De miraculis claris.

Quomodo Romani in captos hostium duces consuluerint.

b. Laus victoriae de Persis reportatae iure ab Herodoto Atheniensibus defertur. Otto.

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4. Griechisch: 6 St. a) Grammatik: 1˙8t. Gram-

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matische Repetitionen. Schriftliche Übersetzungen aus dem Deutschen in das Griechische und aus dem Griechischen in das Deutsche. C. A: Müller. C. B: Otto.

b) Prosaische Lektüre: C. A: Plato Apolog. Lysias orat. in Agorat. Extempor. aus Xenophons Hellen.

C. B: Plato Laches; Isocrates Panegyricus; Extemporieren aus Xenophons Hellen. und aus

Isocrates. Otto. c) Poetische Lektüre: Hom. Ilias I, II, III, IV, V. Müller. C. B: Hom. Ilias XIX, XX, XXI, XXII, XXIII. Otto.

. Französisch: 2 St. a) Grammatik: Repetitionen;

alle 3 Wochen ein Extemporale. b) Lektüre: C. A: Victor Hugo: Ausgew. Go- dichte. Ségur: Expédition de Russie I. C. B: Béranger: Ausgew. Gedichte. Expédition de Russie II.

Ammann, zuletzt Noltemeier.

S6gur:

. Hebräisch(fakultativ): 2 St. Das schwache Verbum

wurde repetiert, das Nomen, die Zahlwörter und die Partikeln schriftlich und mündlich nach Seffer ein- geübt. Analysen hebräischer Texte, sowie Exer- citien und Extemporalien(aus dem Deutschen ins Hebräische). Gelesen wurden aus Seffers Anhang die prosaischen Lesestücke. Spiefs.

. Englisch(fakultativ): 2 St.(kombiniert mit I 1a). Geschichte und Geographie: C. A u. B je 3 St.

Deutsche Geschichte bis 1648. Repetitionen. Phy-

sische und politische Geographie von Asien. Re-

petitionen aus allen Gebieten der Geographie. Thomac.

. Mathematik: 4 St. a) Arithmetik und Algebra:

Gleichungen zweiten Grades mit mehreren Un- bekannten. Arithmetische und geometrische Pro- gressionen, Zinseszins- und Rentenrechnung(Auf- gabensammlung von Reidt). b) Geometrie: Stereometrie, Repetitionen aus

den anderen geometrischen Gebieten.

C. A: Klau.

C. B: Bücheler.

10. Physik: 2 St. Die Lehre von dem Gleichgewicht

Mathematische C. A: Klau. C. B: Bücheler.

und der Bewegung der Körper. Geographie.

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Obersekunda.

Ordinarien: Cötus A: Oberlehrer Dr. Flach. Cötus B: Gymnasiallehrer Dr. Lohr.

1. Religionslehre: 2 St. a) Eoangelische. C. A: Kirchengeschichte von der Reformation bis zur Gegenwart. Kirchenjahr und Kirchenlieder.

Geschichte des evangelischen Kirchenliedes. Gelesen wurde im Urtext die Apostelgeschichte mit Auswahl, sowie die Confessio Augustana. Repetitionen. SpielLs.

C. B: Kirchengeschichte bis zum 30-jährigen Krieg(einschließslich). Geschichte des evangelischen Kirchenliedes. Gelesen wurde das Evangelium nach Johannes und der Jakobusbrief im Urtexte, sowie die Confessio Augustana mit Auswahl. Kirchen- jahr und Kirchenlieder. Repetitionen aus dem alten Testament. Lohr.

b) Katholische(komb. mit II1 des R.-G.). Die Lehre von der Offenbarung, die Beweise für die Göttlichkeit des Christentums und der Kirche. (»Grundriſs der Apologetik von Wedewer.)

Wedewer.

2. Deutsche Sprache: 2 St. C. A: Gelesen und

erklärt wurden: Goethes Hermann und Dorothea, Schillers kulturhistorische Gedichte und Maria Stuart, Lessings Minna von Barnhelm. Die Klage der Ceres und ausgewählte Stellen aus den Dramen wurden memoriert und deklamiert. Repetition früher gelernter Gedichte. Grundzüge der Dis- positionslehre, namentlich die Chrie. Das Wich- tigste aus Poetik, Rhetorik und Stilistik. Einige der wichtigsten Daten der Litteraturkunde.

Themata der Aufsätze:

1. Blinder Eifer schadet nur.(Chrie.)

2. Brachte die Kultur den Menschen nur Segen? (Nach Schillers Spaziergang.)(Klassenaufsatz.)

3. Welches sind und wie erscheinen uns die Gründe, mit denen Rudenz seine Parteinahme für Osterreich verteidigt?(Nach Schillers Tell II, 1.)

4. Durch welche Umstände wird sich Hermann seiner Liebe zu Dorothea bewufst?(Nach Hermann und Dorothea II.)

5. Dem Tod entrinnt, wer ihn verachtet, doch

den Verzagten holt er ein.(Chrie.)

. Die Hauptwendepunkte in Goethes Hermann

und Dorothea. 2 . Die Erscheinung der Elisabeth im zweiten Akte von Schillers Maria Stuart. (Klassenaufsatz.)

8. Die Natur, eine Quelle des Vergnügens, der Belehrung und der Erhebung.

9. Aus welchen Gründen und durch welche Mittel sucht Mortimer die Maria zu befreien?

(Klassenaufsatz.)

10. Was erfahren wir in der Exposition von Lessings Minna von Barnhelm über die Ver- hältnisse der beiden Hauptpersonen?

Schmidt.