Aufsatz 
Die Reptilien und Fische des Herzogthums Nassau : Verzeichniss und Bestimmungstabelle / von C. L. Kirschbaum
Entstehung
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einstimmige Jiieder und Choräle.,

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e e ee 3. Singen. un mmlrrenf Lieder; die Sopran- und Altstimmen der Gesänge e let eh. dale vlllrn für den gemischten Chor. n, de JVos Nee 4- Nee, s un 1hn Behhttern Be Peeneeens 5) Männerchor, wöch. 1 St. Die enor- und Bassstim-

*. men, Wie vorstehend. 1) NII. KI. wöch. 2 St. Flementargesang'nach der Ge¹ſ⁶) Gemischter Chor, wöôch. 1 St. Lieder, Choräle und Adsusangsrhule von F. A. Schulz; damit parallel gehend Hympnen. Reichard. A1 emi e

1122 Dall 1 94 1 zrp 8..13 3 2) VI. Kl. wöch. 2 St. Ein- und zweistimmige Lieder 14. Körperübßungen r. (besonders Volkslieder); Choräle. Alle Klassen wöch. 4 St. Im Sommer Turnen im Freien 3) Nachhilfeklasse, wöch. 1 St. Wiederholung des Vor- an den Apparaten. stehenden. Einstimmige Lieder und Choräle. Im winter Einübung der Vorturner und Turnen

4) Knabenchor, wöch. 1 St. Zwei- und dreistimmigee mit einer Riege Freixilliger. de Laspée. 415do J aleiſane I

C. Xesthettsche Bildun g.

5 Ausser den Mitteln, welclie die im Lehrplane enthaltenen Unterrieltsgegenstände für diese Ausbildung nachweisen, bietet sich hier vielfache Gelegenlieit zum Privatunterricht nicht nur für Weiterbildung im Gesang und Zelchmen, sondern auch für jede Art der Musik, für Malen, Tanzen, Reiten, Fechten und Schwimmen. Der nur den fleissigen Schülern der Prima gestattete Reitunterricht wird von einem dazu angestellten Reitlehrer um einen ermässigten Preis ertheilt und ist im verflossenen Jahre von 9 Schülern benutzt worden. Zugleich trügt zur Ausbil- dung des Schönheitssinnes das Leben in der grösscren Stadt mit ihren verschiegenen Kunst- sammlungen, Konzerten, Theater, öffentlichen Vorträgen, Gesellschaften u. s. W. Vieles bei, deren Besuch den Schülern mit der durch ihr Verhälimiss gebotenen Beschränkung von dem Gymnasium gestattet wird.. 8

D. Disciplin.y Erwähnenswerthe Disciplinarvergehen sind nicht vorgekommen; das Betragen der Schüler war im Ganzen sehr befriedigend, und nur einzelne schienen ausserhalb der Schulstunden sich selbst zu sehr überlassen worden zu sein. Die Anstalt erlaubt sich daher, wiederholt die El- tern und Hauswirthe um ihre Unterstützung und Mitwirkung pei der disciplinarischen Beaufsich- tigung und Ueberwachung der Schüler zu bitten, weil ohne diese eine genauere Aufsicht in der grösseren Stadt nicht möglich ist. 1

. Physisches Wohl der Lehrer und Schüler.

Der Gesundheitszustand der Lehrer war, kleine Unterbrechungen abgerechnet, im Ganzen gut; bei kielen Schülern dagegen zeigte sich in dem Verflossenen Winter häufiger wie sonst, wenn auch nur kurz anhaltendes Unwohlsein, bei einigen wenigen länger dauernde Krankhetten. Riner derselben, der Untersekundaner Emil Höser von hier, ein braver, hoffnungsvoller Jüng- ling, wurde dadurch der Austalt den 13. December durch den Tod entrissen und den 15. unter Begleitung der Lehrer und Schüler beerdigt. Ilerr Kirchenrath Dietz sprach dabei die Grab- rede, vor und nach welcher seine Mitschüler einige passende Liederverse sangen.

m II. Chronik des Gymnasiums. L. Anfang des Schuljahres und Einführung des Professors Müller den 21. April 1858.

Pfingstferien vom 22. 30. Mai. Feier des Geburtsfestes Seiner Hoheit des Herzogs am Vorabend des 24. Juni durch Gesang der Schüler und durch eine Rede des Konrektors K.