Aufsatz 
Die Reptilien und Fische des Herzogthums Nassau : Verzeichniss und Bestimmungstabelle / von C. L. Kirschbaum
Entstehung
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Terminologie glaubte ich voraussetzen zu dürfen, wo dagegen neuere oder blos in besonderen Gruppen Anwendung findlende- Ausdrücke Seeenohr wurdem, sind dieselhen in Anner Knee nerklärt Cinluse, 8, 9) 5b Mloin uSdo.I odilust e ns bih bun mlld 9

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4 8131 3 ,907 Man heftet dieselben, um sie micht von dem Exemplar, wozu sie gehören, zu trennen, den réchten aaf der rechten, den linken auf der linken Seite an, etwa an den Grund der Brustflossen.

Heckel in der Einleitung zur Dispositio systematica familiae Cyprinorum(Russegger, Reisen in

Europa, Asien und Africa. Bd. J. Th. II. S. 1001) trennt dieselben nach der Gestalt ihrer Kronen in vier

Hauptformen, die sich nach der Anzahl und lSteluus der Lähne, auf, den Schlunaknochen in weitere Unter-

abtheilungen bringen lassen. 5

Diese vier Hauptformen sind zums mit Mewhels eignen Worten folgende:

I. Hohlzähne(Dentes excavati) mit hohlkehlenartiger Vertiefung an der Rückseite der hinteren Kronen, die meistens hakenförmig auf- oder vorwärts gebogen sind.

II. Kauzähne(Dentes masticatorii) mit nach aufwürts gerlelteten Kauflächen ohne Haken, deren Rand von einer leistenförmigen Erhöhung gebildet wird.

III. Hakenzähne mit Kauflächen(Dentes uncinato- submolares) mit schmalen, nach innen zu in einen Haken auslaufenden, etwas concaven Kauflächen, welche(bei den Keulenzähnen ausgenommen) durch bloses Abreiben entstanden zwar einen scharfen, oft gekerbten Rand, aber keine leistenförmige Rand- erhöhung, wie die Kauzähne darbieten.

IV. Hakenzähne ohne Kauflächen(Dentes unclnato subconici) mit langgestreckten, weniger compri- mirten, Kronen, die nach innen zu in einen rückwärts gewendeten Haken endigen. Die stelle der Kaufläche vertritt eine abgerundete, Schneide, welche zuweilen gekerbt ist und nur zuſa ällig an dem einen oder dem andern Zahn ein abgeriebenes Fleckchen zeigt.

Heckel zerfällt dieselben in 13 weitere Gruppen, von denen indess nur 8 bei den bis jetzt in unserm

Land aufgefundenen Arten vorkommen. Es sind dies die in nachstehender Uebersicht znPefhurien:

I. Hohlzähne.

1) Löffelzähne(D. cochleariformes), cylindrisch mit einer Hakenkrone und einem löffelartigen Grübchen unter dem Haken, 10 auf jeder Seite in 3 lockeren Reihen, nämlich 2, 3, 5 von aussen nach innen gezählt. Bei Barbus Cuo.

II. Kauzähne.

1) Mahlzähne(D. molares), an der Basis cylindrisch mit kopfförmig Verqlekten Kronen, deren fast kreisrunde Kauflächen von einem erhabenen Rande umgeben und von mehreren dicht an einander stehenden bogenförmig gekrümmten zackenrandigen Leisten durchzogen sind. Sie sind geordnet 1, 1, 3. Der mittelste der drei innern ist der stärkste, der vorderste derselben hat als unthätig keine Kaulläche. Bei Cyprinus Cuv.

2) Meisselzähne,(D. scalpriformes), an der Basis eylindrisch. mit prenen. vollstündis comprimirten

Kronen. Die erhabenen Ränder berühren sich, der äussere des letzten Zahns fehlt, daher dieser besonders meisselförmig erscheint, der vorderste Zahn ist unthütig. und oune Kaufläche. 4 in ge- schlossener Reihe. Bei Carassius Nils.

3) Messerzähne(b, cultriformes), cylindrisch mit, Alingenformis comprimirten Kronen, deren schmal elliptische nach einwärts zugespitzte Kaufläche von einem erhabenen Rande umgeben ist.

Sie sitzen in einfacher, Reihe reehenformls,. sind gleich gross und alle taädg. 5. bei Rhodeus

12 Ag. 6 bei Chondrostoma 4g.

III. Hakenzähne mit Kauflächen. rr.

1) Keulenzähne(D. clavati), comprimirt mit keulenförmigen breiten, Kroneh und nach einwärts gewendeten Kauflächen, deren erhabener glatter Rand nur, durch,, eine schmale Mittelfurche ge- trennt ist. Unpaarig in einfacher dichter Reihe, der vorderste unpaare Zahn ist unthätig. 5 4, d. h. links 5, rechts 4, oder umgekehrt. Bei Tinca Rond.

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