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II I. Klaſſeza Ven Saa de Sahönfer, Erhalzer und Regierer der Welt; von ſeinen Etgenſchaften; .Von dem apoſtoliſchen Glaubensbekenntniſſe,„Religionsbuch für evangeliſche Taub Matthias“, Seite 5— 28. Zuſammen woͤchentlich 4 2 aonſihe Waulſtimener, van vr⸗ d. ghr.
b. Bibliſche Geſchichte.
I. und II Klaſſe. Bibliſche Geſchichte des neuen Teſtaments nach Schwier's Taubſtummenſchule“. ſ h Schwier's„Bibliſche Geſchichte für Zöglinge der III. Klaſſe. Geſchichte aus dem alten und neuen Teſtamente nach Schwier. 4 ſee, Gmahſchie usr. ſ h Schwier. Zuſammen wöchentlich 4 Stunden. Die Andachtsſtunde der evangeliſchen Zöglinge wurden an Sonn⸗ und t vor d 5 dienſte, abwechſelnd von Oberlehrer Deußer und dem Lehrer Prrieſter, gehalten. Feütgen vor denf Gouiß
Für die katholiſchen Zöglinge. a. Religion.
I. und II. Klaſſe. Die Glaubens⸗ und Pflichtenlehre.— III. Klaſſe. Von Gott dem Schöpfer, Erhalter und Regierer der Welt, von ſeinen Eigenſchaften, vom apoſtoliſchen Glaubensbekenntniſſe. Zuſammen wöchentlich 4 Stunden.— Lenſchaften, poſtoliſch
b. Bibliſche Geſchichte.
I., II. und III. Klaſſe. Bibliſche Geſchichten des neuen Teſtaments. Zuſammen wöchentlich 4 St. Lehrer Meckel. An Sonn⸗ und Feiertagen des Morgens Andachtsſtunde, in welcher die betreffenden Evangelien er⸗ klärt und daran die erforderlichen Lehren angeſchloſſen wurden. Meckel und Jung abwechſelnd.
Für die israelitiſchen Zöglinge. a. Religion. II. Klaſſe. Religion, nach eigener Abfaſſung zu dieſem Zweck; Katecheſe über die heiligen Zehnausſprüche. b. Geſchichte.
II. Klaſſe. Geſchichte nach Flehinger: Die erſten Menſchen im Garten Eden, die Sünde und die Folgen der Sünde. Zuſammen wöchentlich 4 Stunden. Religionslehrer Sonnenberger.
II. Sprachunterricht.
I. Kl. a. Aufſatzübungen: Briefe, Rechnungen und Quittungen, ſowie Beſchreibung der im verfloſſenen Sommer von mehreren Zöglingen dieſer Klaſſe ausgeführten Reiſe; wöchentlich 4 Stunden.
b. Sprachlehre: Die früher vorgekommenen Wort⸗ zund Satzformen gelegentlich wiederholt und befeſtigt.
Bildung des zuſammengeſetzten Satzes; wöchentlich 2 Stunden. Deußer.
. Erzählungen über Vorkommenheiten in dem Leben und ſolche nach dem Leſebuche, mündlich und ſchrift⸗
lich. Die ſchriftlichen Ausarbeitungen in mehrfach verändertem Ausdruck, ſowie in Briefform; wöchent⸗
lich 6 Stunden.
b. Beſchreibung der im Sommer gemachten Reiſe von 4 Schülern..
c. Sprachlehre: Die Unterſcheidung, Zuſammenſtellung, Zuſammenziehung und Verkürzung der Haupt⸗ und
Nebenſätze; wöchentlich 2 Stunden.
d. Nachhilfeunterricht; wöchentlich 1 Stunde. Lehrer Prieſter.
a. Beſchreibungen von Geräthen, Kleidungsſtücken, Gebäuden, Thieren und Pflanzen; wöchentlich 8 St.
b. Einüben beſonderer Wort⸗ und Satzformen: wöchentlich 2 Stunden.
c. Nachkälfeunterricht; wöchentlich 2 Stunden. Lehrer Jung.
IV. Kl. a. Beſchreibung Hill'ſcher Bilder nach deſſen„Elementar-, Lehr⸗ und Sprachbuch für Taubſtumme, 2. Bänd⸗ chen“; freie Sprechübungen nach der Anſchauung; einige Briefe an die Eltern der Kinder. Meckel, wöchentlich 11 Stunden; Prieſter, wöchentlich 5 Stunden.
b. Beſchreibungen und Erzählungen nach den 20 erſten Bildern neuen Teſtamentes von von Olivier; wöchentlich 2 Stunden. Meckel.
c. Sprachlehre: Einübung der Deklinations⸗ und Conjugationsformen; zuſammengeſetzte und abgeleitete Wörter; Bildung der Wörter zur Bezeichnung der Thätigkeiten, Perſonen, Sachen und Eigenſchaften; wöchentlich 2 Stunden. Meckel.
d. Nachhilfeunterricht; wöchentlich 1 Stunde. Meckel.
V. Kl. a. Beſchreibung Hill’'ſcher Bilder nach deſſen„Elementar⸗, Lehr⸗ und Sprachbuch I. Bändchen“ bis zu No. 37 im Sommer; Jung, nochentlich 11 Stunden; Lehrgehilfe Marx, wöchentlich 9 Stunden; im Winter fortgeſetzt, nach Auswahl die für den Anſchauungskreis zunächſt liegenden Gegenſtände, deren Beſchäftigungen u. ſ. w.; Jung, wöchentlich 4 Stunden; Marx, wöchentlich 9 Stunden.
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III Kl.


