Aufsatz 
Die vaterländischen gelehrten Vorschulen
Entstehung
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Regel feines Vortrags, aber nicht die feſte, wefentliche Form, durch welche felbſithaͤtig des Schuͤlers Empfänglichkeit und Kraftaͤußerung zu entwickeln und zu fuͤhren der Beruf fordert. Es kann nicht geleugnet werden, daß es eine ſchwere Pflicht des oͤſſentlichen Lehrers iſt, die Methode, welche, als entſpre⸗ chend und gut ſich darſtellt, in dem Andrange der inwohnenden Manier, als einer liebgewordenen Gewohnheit, ſtreng und rein, in friſchem, lebendigen Be⸗ wußtſeyn und Wirken zu bewahren und zu uͤben. Der Lehrer muß die allge⸗ meine Methode tief erſchaut und feſt erkannt, als Eigenthum ſeiner Denk⸗ form, in ſich tragen, und ſie aus ſich nehmend, an ihr das Zugebende und Zuſchaffende der Seele des Zoͤglings uͤbergeben. Die Lehrer ſind die treuen und lebendigen Darſteller und Bewahrer der Methode; und wenn ſie, einmal in einer Anſtalt begründet, wirkt; ſo ſichert derſelben die Mittheilung durch Beyſpiel und Nachuͤbung am beſten ein gluͤckliches Fortbeſtehen. Sie erſcheint in dieſer Hinſicht als eine freye Kunſtz und ſo muß es am gefaͤllig⸗ ſten angeſehen werden, daß hier und da die Methode von ihrem erſten, freyen Erfinder und Darſteller den unterſcheidenden Namen empfing; wie es denn unſerer Zeit, alles Neue auf dieſe Art zu benennen, beliebt. Noch auf einem andern Wege kann die beſtehende Methode eine bleibende Darſtellung und eine leichtere Mittheilung finden: ich meine, durch die Schrift. Außer den Methodologien, ſind es, in einem beſonderen Sinne, die Lehrbuͤ⸗ cher der einzeluen Gegenſtaͤnde ſelbſt. Wenn man es weiß und achtet, wie fehr jetzt ein reges Suchen, Forſchen und Verbeſſern der Erziehungs⸗ und Unterrichtsform Beduͤrfniß, und es daher ein erwaͤhltes Geſchaͤft Vieler gewor⸗ den iſt, auf ihre Anſicht und Erfahrung gegruͤndete Lehrbücher öͤffentlich mit⸗ zutheilen; wenn man es ferner erkennt und würdigt, welche, faft unuͤber⸗ windliche, Schwierigkeit in dieſem Geſchaͤfte Vorurtheil, Selbſtliebe und aͤußere Hinderniſſe dem Streben nach dem einzigen Wahren, Richtigen und Vollkommenen entgegenſtellen: ſo kann und wird man die große Menge