16
bildung. Die Ruͤckſicht, welche in dem oͤffentlichen Lehrgange durch die Tren⸗ nung, durch die den einzelnen Bildungsſtoffen vergoͤnnte Zeit und durch die Wirkſamkeit mehrerer Lehrer in einem und demſelben Gegenſtande gegeben iſt, erſcheint durchaus der allgemeinen Methode, welche jeder Gegenſtand durch den vierfachen Stufengangganſpricht, untergeordnet und die Perſoͤnlichkeit, welche in dem Lehrer und Lernenden hervortritt, wird nachgebend der Methode ſich unterwerfen; ſo daß eine und dieſelbe Lehrform Eines Gegenſtan⸗ des von allen Lehrern durch alle Claſſen des oͤffentlichen Unterrichts anerkannt und gepflegt wird; und daß, wenn dieſer Lehrform auf den vaterlaͤndiſchen, gelehrten Vorſchulen die vielſagende Be⸗ zeichnung der elementariſchen zuerkannt iſt, dieſes unterſcheidende Bey— wort der Unterrichtsform von der unterſten bis zur erſten Claſſe, in welcher die Anſtalt die Grenze ihrer Wirkſamkeit erreicht, nothwendig be⸗ gleiten wird.— Auf Anſtalten, welche ſich durch ihre ganze innere und aͤuſ⸗ ſere Einrichtung ſo nahe ſtehen, kann die Schwierigkeit, Eine Methode fuͤr jeden einzelnen Theil des Unterrichts zu begruͤnden und zu behaupten, da⸗ durch leicht beſeitigt werden, daß das, was in der Behandlung des Einzel⸗ nen die Erfahrung und Einſicht zweckdienlich erkannt, in ein Ganzes vereinigt erſcheint und als ſolches anerkannt und feſtgehalten wird. Die Ausſicht auf einen gemeinſamen, methodiſchen Gang der paterlaͤndiſchen, gelehrten Anſtalten darf wohl nicht durch die Beſorgniß geſtoͤrt und ganz entruͤckt werden, daß dieſe Anſtalten uͤber die Grenze ihres Wirkungskreiſes gewaltſam hinauf⸗ gezogen werden moͤchten, um das, was in Buͤchern als hiſtoriſche oder philoſophiſche, oder mathematiſche Methode entwickelt und dargeſtellt wird, zu ergreifen und zu verſuchen. Die Zuͤge zu dem, was auf unſern gelehrten Vorſchulen als entſprechende, allgemeine Lehrform zu be⸗ ſtimmen ſeyn duͤrfte, gibt die Schulordnung eben dadurch, daß ſie die An⸗ ſtalt eine gelehrte Elementarſchule und die Vorbildung elementariſch


