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welche der verbeſſerten Einrichtung der deutſchen Schule uͤberhaupt Theil⸗ nahme, Pruͤfung und Gerechtigkeit ſchenken, erhalten haͤtte.*)
Ein durch vier Claſſen, ſtufenweiſe, fortſchreitender Lehrcurs vollendet auf unſern gelehrten Vorſchulen in vier Jahren in der Art, ſo daß der Ein⸗ tritt in die Anſtalt nur mit dem beginnenden Jahrescurſe geſtattet iſt, die univerſelle oder formelle Vorbildung und zugleich die materielle Befaͤhigung fuͤr das fernere Studium des kuͤnftigen Gelehrten. Die beſondere, aufgebene Grenze der Ausdehnung verfolgen die einzelnen Claſſen, und was alle leiſten und zu leiſten haben, erſcheint als ein organiſch zuſammenhaͤngendes Ganze, aus welchem ein willkuͤhrlicher Austritt gegen die Ordnung nur dem geſtattet wird, welcher die Beſtimmung des Gelehrten aufgibt oder dieſelbe auf einer nicht vaterlaͤndiſchen Schule fortzuſetzen fuͤr gut findet. So ſind denn nun Spra⸗ chen und Realien, an welche ſich gewiſſe Kunſtfertigkeiten anſchließen, die Gegenſtaͤnde des Unterrichts. Obgleich jene, ohne Unterſchied, eine gleiche Wichtigkeit wegen des gemeinſamen Zieles, das an ihnen erreicht werden ſoll, behaupten; ſo treten doch die Sprachen, als beſonders kraͤftige Bildungsmit⸗ tel, voran; ihnen iſt eine groͤßere Stundenzahl gewidmet, und den Einzelnen nach ihrem Standpuncte und wechſelſeitigen Verhaͤltniſſe, die Zeit beſtimmt. Die deutſche Mutterſprache fuͤhrt den Sprachunterricht einleitend und entwickelnd ein und behauptet in allen Claſſen eine ehrende Stellung, neben denjenigen Sprachen, welche fruͤher faſt allein die gelehrte Vorbildung um⸗ faßten und das jetzt allgemein geſetzte Ziel gelehrter Vorſchulen einengten und herabzogen. In ihr findet die Darſtellung deutſcher Nationalitaͤt einen bele⸗ benden, fruchtbaren Boden. Neben der deutſchen Sprache ſpricht fuͤr alle Claſſen die lateiniſche, wegen ihrer allgemeinern Beziehung die naͤchſte
*) Man vergleiche Niemeyers Grundſätze der Erziehung u. des Unterrichts; 7. Aufl. Theil 2. pag. 503.
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