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athletarum qui pancratiastae vocantur. Nam sicut illi ad certandum vocati proiectis alte brachiis consistunt caputque et os suum manibus oppositis quasi vallo praemuniunt membraque eorum omnia, priusquam pugna mota est, aut ad vitandos ictus cauta sunt aut ad faciendos parata; ita animus atque mens viri prudentis, adversus vim et petulantias iniuriarum omni in loco atque in tempore prospiciens, esse debet erecta, ardua, saepta solide, expedita, iam sollicitis nunquam conivens, nusquam aciem suam flectens, consilia cogitationesque contra fortunae verbera contraque insidias iniquorum, quasi brachia et manus, protendens, ne qua in re adversa et repentina incursio inparatis inprotectisque nobis oboriatur.
Nach van Lynden(S. 100 und 114) hat Cicero diese Stelle übergangen oder unbe- achtet gelassen. Seiner Meinung nach hätte sie in off. II, 6 ihren Platz finden können. Nun wird aber in II, 6 gezeigt, wie Glück und Unglück der Menschen aufser durch das Schicksal besonders durch die Machtmittel anderer Menschen, sowie durch ihre Neigung oder Abneigung herbeigeführt werden. Daraus wird die Vorschrift abgeleitet, die Neigung der Menschen unserm Nutzen dienstbar zu machen. In diesen Zusammenhang passen die Vorschriften zu steter Vorsicht doch nur recht wenig. Auch Fowler(S. 6) findet bei Cicero nichts, was der Gelliusstelle entspräche. Dagegen glaubt Klohe(S. 4 ff.) die Gelliusstelle in I, 80 wiederzufinden. Den Vergleich des Panàâtius, der dem griechischen Leben entnommen ist, habe Cicero auf römische Verhältnisse übertragen, für den griechischen Pankratiasten trete bei ihm der römische Gladiator ein, auf den die Worte„tumultuantem de gradu deici“ passen. Mit dem§ 80 eng zusammengehôrig ist nach Klohe ferner§ 73. Dort mahne Cicero, wir sollen uns vor Feigheit oder Begierde hüten, also uns frei halten von den Verwirrungen(perturbationes animi), die auf einer irrigen Vorstellung künftiger Dinge beruhen, und empfehle im Anschlufs daran sorgfältige Vorbereitung vor dem Handeln. Ebenso ermahne Pandâtius in der Gelliusstelle, man solle vorbereitet sein, um in bedrängter Lage nicht in Verwirrung zu geraten und sich aus seiner Stellung drängen zu lassen. Einen Beweis für die Zusammengehorigkeit der Gelliusstelle mit I 73 findet Klohe ferner in der UÜbereinstimmung der Worte bei Gellius: fortunae verbera und des Ausdrucks Cic. I 73: fortuna feriat.
Mit Klohe stimmt Schmekel überein. Dieser scheidet die§§ 70— 72 als Einlage Ciceros aus und sagt(S. 33):„so rücken zwei Stellen nahe an einander, welche offenbar aus Panätius entlehnt sind, nämlich§ 67: ea quae videntur acerba, quae multa et varia in hominum vita fortunaque versantur, ita ferre, ut nihil a statu naturae discedas, nihil a dignitate sapientis, robusti animi est magnaeque constantiae, und§ 73: si quidem nec anxii futuri sunt et cum gravitate constantiaque victuri, quae faciliora sunt philosophis, quo minus multa patent in eorum vita, quae fortuna feriat. Beide Stellen gehören dem Inhalte nach zusammen und sprechen augenscheinlich von dem, was Gellius XIII 28 aus dem zweiten Buche des Panätius überliefert“.
Ich kann Klohe und Schmekel, wenn sie im§ 73 oder in den§§ 67 und 73 die Gedanken der Gelliusstelle wiederfinden wollen, nicht beistimmen. Bei Gellius handelt es sich um solche, die mitten im Kampfe des Lebens stehen und sich und den Ihrigen nützen wollen. Diesen bringt das Leben unvermutet, ununterbrochen und fast täglich Mühen und Gefahren, denen gegenüber sie immer schlagfertig und auf der Hut sein müssen. Wie die Pankratiasten stets sich decken und dabei jede Blôfse des Gegners zum Angriff ausnutzen,


