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II. Kl. 15 St. Das Verſetzen der Obſtbäume und die Behandlung auf dem Standorte; die Hauptgrundſätze des Baum⸗ ſchnittes mit Unterſcheidung der Laub⸗ und Blüthenaugen und deren Gebilde. Das Wichtigſte über Gemü⸗ ſlebau, Erziehung und Aufbewahrung des Samens. Behandlung der Zwergbäume, Behandlung und Ver⸗ edlung Elterer tume; übef die am hänfigſten vorkommenden Baumkran heiten.
I. Kl. 1 St. Ueber Klaſ ſſifikation des Obſtes, Unamentlich der Aepfel; Bekanntmachung mit dem: Dielſchen und Lukas'ſchen Syſtem; das Aerndten, die Aufbewahrung und Benutzung⸗ des Obſtes. Beſchreibung einzelner Obſtſorten. 2492 6 Sämmtliche: Klaſſen wurden nach Abtheilungen in Behandlung der Baumſchule und des Gemüſegartens in geeigneten Stunden praktiſch unterwieſen. An die vom 20. bis 28. October ſtattgefundene Obſtausſtellung mim Seminarſaale auknüpfend, wurden ſämmtliche Schüler mit den beſonders für rauhe Gegenden empfeh⸗ lenswerthen Obſtſorten bekannt gemacht. Zitzer.
k. Theorie eden Muſik.
III. Kl. Die allgemeine Muſiklehre fand gelegentlich beim Geſange und Clavierſpiele ißre Erledigung.
II. Kl. 1 St. Intervallenlehre, der Dreiklang; Anwendung desſelben in verſchiedenartigen Vononkeſckiten mit leitereigenen und leiterfremden Intervallenz Harmoniſirung der Tetrachorde, der auf⸗ und abſteigenden Tonleiter mit einem und mehrerenn Dreiklängen, ſowie die Verwendung desſelben in Chorälen. Die Sechſten⸗ und Quartſechſtenaccorde mit Anwendung in Harmonieſchritten. Der⸗ Septimenartord, ſeinen Wenwendung in Verbindung, mit den conſonnirenden Accorden und bei Chorälen.
I. Kl. 1 St. Die verſchiedenen Arten der Septimenaccorde und die Fendedr tngen derſelben. Die Verwandlung der Accorde bei den Modulationen. Die Vorhalte und achichlöge Phyraibemmbeitungei mit und ohne ge⸗ gebene Baßſtimmen. Feye. 1
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B. Kunſtübungen. 8 4 4 Schönſchreiben. III. Kl. 3 St. Einüben der deutſchen und lateiniſchen Alphabete, Wörfer⸗ und Sibeſreben unch d den auf die Tafel geſchriebenen Muſtern. II. Kl. 1 St. Fortgeſetzte Uebungen im Wörter⸗ und Sätzeſchreiben, mehr nach Vorſchriften. 8 h) 4.
II. und I Kl. 1 St. Deßgleichen fortgeſetzte Uebungen. Kl. I. ſchrieb noch weüttit und erhielt Anleitung zur Er⸗ theilung des Schreibunterrichts in den 4 Kl. der Elementarſchule.— 4
b. Zeichnen. III. Kl. 3 St. Jrßuen nach einfachen Vorlagen und Aufnahme vorgelegter geometriſcher Körper. II. und I. Kl. 2 St. Ornamenten⸗, Thier⸗, Kopf⸗, Frucht⸗ und Landſchaftzeichnen mit und ohne Schatten, theils nach Tafelzeichnungen, theils nach Votlagen, theils in verjüngtem, theils in größerem Maßſtabe.
Anmerk. Nach Anordnung Herzoglicher Landesregierung wurde außerdem in wöchentlich 2 St. für 14 Semi⸗ ee nariſten(7 aus Kl. II. und 7 aus Kl. I.) Unterricht im gewerblichen Zeichnen ertheilt. Das geo⸗ 118 metriſche Zeichnen wurde bis zur Conſtruction der Hyperbel, die darſtellende Geometrie bis zu den Durch ſöhnilten geführt. Außerdem wurden Ornamente mit und ohne Schatten, ſowie Maſchinentheile
copirt. er.
Der verehrliche Centralvorſtand des Naſſauiſchen Gewerbevereins reichte wieder mancherke Hilfsmittel mit großer Freigebigkeit dar, was hier dankbar erwähnt wird.— 8 34 Muſik.. 3 8 Itague 214 1 1.) Geſang.
III. Kl. 2 St. Die Elemente des Sefangs einzeln und verbunden, leichte mehrſümmige Lieder. 121421 St. Choralgeſang, Memriren ausgeſuchter Melodien. 3 n. e—
ll. und 1. Kl. 2 St. Mehrſtimmige Geſänge, Motetten zc. für Chor⸗ und Soloſtimmen. 1e 1, 2 St. Choralgeſang mit und ohne Orgelbegleitung; Memoriren der gebenugtiſen Chreaſilin 1 Reſponſorien und mehrſtimmige Choräle⸗ 15161„ 12 I 1. Kl. 1 St. Anleitung⸗ zum Ertheilen des Geſangunterrichtes in der Stenienteeſchie und Pbi ſhe Berſach mit
Kindern. Das Vorſingen wurde in der Kirche und bei den Seminarandachten geülbt. daud 1pue
2. Orgel.
UII. Kl, 2, St. in 2 Abtheil. Ausgewählte leichte Choräle; Pedalübungen.„ 18 n II. Kl. 2 St, in 2 Abtheil. Die gebräuchlichſten Choräle mit Pedal; leichte Orgelſtücke. 6 mar ardnnAm L Kl. 2 2 St. in 2 2 Ahtheile Fortgeſetztes Choralſpiel mit Pedal; verſchiedenartige Orgelſtücke; mit: den Geübteren
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