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dem Wege u. ſ. w., ſo führe man mit dem bloſen Finger die Schriftzüge der mitzutheilenden Wörter in der Luft, auf einem Tiſche, an einer Wand oder auf dem Boden aus, und der Schreibende wird eben ſo gut verſtanden mrhken als wenn es eine auf Mupier haftende Schrift wäre. f Hod n 3. 5
In gar vielen Fällen wird es aber Sorkommmen, daß Taubſtumme ſich auch durch: Zeiche en verſtändlich zu machen ſuchen. So lange dieſe Zeichen der natürlichen Zeichen⸗ und Geberden⸗ ſprache angehören, werden ſie ſehr bald von Jedem verſtanden werden, und es iſt auch nichts dagegen zu erinnern, wenn man verſucht, ſich ihnen in derſelben Weiſe verſtändlich zu machen. Die Taubſtummen thun dies um ſo lieber und häufiger, je geringer der Grad ihrer Sprech⸗ und Schreibfertigkeit iſt; aber auch von denen, welche dieſe Fertigkeiten beſitzen, wird ſie gerne gebraucht, da ſie ſich von Kindheit an gewöhnt haben, ſich in dieſer(gleichſam ihrer Mutterſprache) auszu⸗ drücken, beſonders aber deßhalb, weil ſie auf dieſe Weiſe ſchneller Mittheilungen machen und em⸗ pfangen können. So lange es ſich um die natürliche Zeichenſprache handelt, bedarf es keiner ausführlichen Auseinanderſetzung und Erklärung der betreffenden Zeichen; wer mit Taubſtummen umgeht, wird ſich bald darauf verſtehen; eine beſondere Anweiſung iſt überflüſſig. Wo dagegen auch die künſtliche Zeichenſprache von Taubſtummen angewandt wird, iſt der Verkehr ſchwieriger; denn ſolche Taubſtumme ſprechen in der Regel ſehr wenig oder gar nicht, ſondern ſchreiben und deuten nur.*) Das Schreiben iſt zeitraubend, beſonders wenn Alles durch Schreiben abgemacht werden ſoll; das Deuten wird nicht vollſtändig verſtanden, und ſelbſt trotz der eingehendſten, weitläufigſten Beſchreibung aller dieſer künſtlichen Bhen würden voch Miärerſaamiſe in Mengr vorkommen.
Aus Vorſtehendem dürfte wohl klar hervorgehen, daß das Syrechen das einfachſte und leichteſte, dabei aber auch das ſicherſte Verkehrsmittel mit Taubſtummen iſt; es möge ſich daher auch Jeder angelegen ſein laſſen, Alles, was er Taubſtummen mitzutheilen hat, durch Sprechen mitzutheilen, und ihn anzuhalten, ſich ſelbſt in dieſer Weiſe auszudrücken, damit die in der Anſtalt erlangte Fertigkeit nicht nur erhalten, ſondern noch vermehrt werde. Die Erfahrung lehrt es in der That, daß Taubſtumme nach ihrer Entlaſſung durch den Verkehr mit Vollſinnigen ſich im Sprechen noch ſehr vervollkommnet haben, daß insbeſondere ihre Abſehfertigkeit durch den Umgang mit den verſchiedenſten Perſonen bedeutend zehanen hat, und ſie auch liass von Behen leichter verſtanden werden. 2 n
So nothwendig es iſt, mit t Paubſtunmen Kagſäm und dentlic zu ſprechen, damit das as Geſprochent von ihnen beſtimmt erkannt werde und nicht erſt errathen werden müſſe! ſo wenig nothwendig iſt es, daß man mit ihnen ſehr laut rede, da der Taubſtumme die Sprache nicht durch das Gehör, ſondern durch das Geſicht vernimmt. Nur bei ſolchen Taubſtummen, welche noch einen bemerklichen Grad von Schallgehör beſitzen, kann das Verſtändniß durch lautes Gprrchent eiwäs erleichtert und Ainterſtugt werden, in allen andern Fällen iſt es a dielkls 3 t an
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*) Sie imb i in naditen gcicheh, in welchen faſt ans ſchließlich die Sriſte n und Jatenhrase us Unterrichtsmittel angewandt wird, was jedoch in der hieſigen Anſtalt nicht geſchieht.„ w„la) 2in n


