4
Dio knüpft hieran die Erzählung, wie König Ptolemäus von Cäsar zu den Seinigen entlassen wurde, vgl. S. 34 f., und fährt dann c. 43, 1 fort: οααα*ννεςι ε τ τdραον οε tyνυνπμιιο— ent— 10 MSν⁴ατν τπαἀάε̈αeανινκνμα dομυνσπα᷑:QOG— αB αroòν τ⁶ςσ* uν ⁸&νᷣ μεισ τον ε rrorα.ρκ mʒ‿ τυυννmπιιιμνννmχάαμοναφνρμννεέκ ⁵&εοοι⁵⁵οv. Mithridates wurde also roος ν uν⁷&ν μεσνmοσν r18 rrorauον να τυσνς εαιιq von den Agyptern abgeschnitten und in Verwirrung gebracht. Es folgt die Darstellung, wie Cäsar den Feinden gefolgt ist. Er schlug nicht denselben Weg wie diese ein, sondern fuhr in der Nacht, um die Alexandriner zu täuschen, östlich, dann westlich an der Stadt vorbei bis zur Chersonnes, landete dort, ging um die See, d. i. die Mareotis, herum und stiess unvermutet gegen Morgen auf die Agypter, denen er einen grossen Schrecken einjagte. Nach dem Zusammenhang muss Cäsar die Agypter überrascht haben, als sie noch roοοσςσ τ uν⁹ 6ν ⁴μισ τ τε οασ α ταυ ιν den Mithridates belästigten. Seine Vereinigung mit Mithridates wird nicht ausdrücklich erwähnt. Es muss jetzt eine Pause in der kriegerischen Aktion eingetreten sein, denn es wurden von seiten der Agypter Friedensunterhandlungen angeknüpft, die freilich zu keinem Ergebnis führten. Es folgte dann die Entscheidungsschlacht. Auch diese muss οσε ur 5 εσ rοωι ιε οα κ̈ν τμ ννἀαέν stattgefunden haben, denn ein Orts- wechsel wird nicht erwähnt. Nach Dio hat sich also alles rο τ νμν&u μεαστοαν ε τεαη *⁴α τυόι εμιν ereignet: der Angriff der Agypter auf Mithridates. die unvermutete Ankunft des Cäsar und die Befreiung des Mithridates aus misslicher Lage, die Entscheidungsschlacht. Was es mit diesem Orte für eine Bewandtnis hat, kann sich unter diesen Umständen nur durch die Vergleichung mit den anderen Darstellungen ergeben, wird also unten erörtert werden. Erst im Anschluss daran lassen sich andere Einzelheiten wie der Weg, den Cäsar bis zur Vereinigung mit Mithridates zurücklegte, erklären.
Es pleibt noch der Bericht des Josephus übrig. In diesem(XIV, 8, 1) wird erzählt, Antipater und Mithridates seien auf ihrem Zuge zu Cäsar von den Juden der Landschaft des Onias aufgehalten worden, Antipater habe sie aber dadurch, dass er Briefe des Hohenpriesters Hyrcanus vorzeigte, gewonnen. Die Landschaft des Onias gehörte zum If4ονποαετμε οωτνμ–ο(Jos. a. J. XIII, 10, 4; Ptolem. IV, 5), lag also östlich des Delta, etwas nördlich von dem heutigen Kairo. Darnach marschierte Mithridates von Pelusium aus nach Süden. Er kam sodann nach Memphis, denn die dortigen Juden riefen ihn herbei; er verband sich mit ihnen. Hierauf schreibt Josephus(S, 2): Ercer dsn 10 edloνιμέεκνον eενια 1τπεοιε‿αμανε, συσuαανε ron 1r*οι τεοε⁶ l‿οινιεμκνι To*⁴αονν σπτισασασιοωνπενς⁴³ον. Dieses sogenannte„Judenlager“ müsste sich nach dem Zusammenhang der Erzählung auf der Westseite des Delta befunden haben, in Wirklichkeit ist es aber auf der Ostseite desselben zu suchen, in der Landschaft des Onias ¹). In diesem Falle widerspricht sich die Darstellung des Josephus: Mithridates hatte schon Memphis besucht und das Delta umgangen, befand sich also bereits auf der Westseite desselben, schlug aber ein Treffen bei dem Judenlager, das auf der Ostseite des Delta lag. In diesem Treffen wurde der Flügel des Mithridates geschlagen, Antipater aber siegte und bewahrte Mithridates vor dem Schlimmsten. Dieser berichtete den Vorgang Cäsar, der sich dem Antipater dankbar bewies und ihn zu den gefährlichsten Unter- nehmungen im ganzen Kriege benutzte. Auf das Nähere geht Josephus nicht ein, mit der Erwähnung, Antipater sei sogar in diesem Kampfe verwundet worden, schliesst er diesen Bericht
¹) Nach Mahmud-Bey, dem Stoffel S. 266 folgt, ist unter dem„Judenlager“ die heutige Trümmerstätte Tell el- Vehndime zu verstehen, ½ St. s. ö. von Schibin el. Kandtir(vgl. Baedeker, Agypten, I. Aufl. S. 423), doch bedeutet jener Ort„Hügel der Juden“. Nach Judeich S. 94 ist die Lage des Ortes auf der Strasse zwischen Pelusium und Memphis,„soweit das nach schriftlichen Quellen möxlich, sicher“.
6


