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gefürchtet uν τ Käsondroç drs usyœ rraod Kalαο ϑeνυναη☛ευνκ ταειαοσέσν Es ist schon hieraus zu schliessen, dass Dio den Standpunkt vertritt, Cäsar habe bei seinem Bemühen, den Streit der Geschwister beizulegen, Kleopatra bevorzugt. Zu der Zeit, als Cäsar seinen Einzug in Alexandrien hielt, befand sich Kleopatra an der ägyptisch-syrischen Grenze(vgl. S. 7). Nun gebot Cäsar Waffenruhe und Entscheidung der Streitpunkte vor seinem Richterstuhle. Kleopatra kam dieser Aufforderung nach. Mit einer für Dio charakteristischen Ausführlichkeit weiss dieser zu erzählen (34, 3—35, 1), Kleopatra habe mit Cäsar erst durch andere unterhandeln lassen, sie habe dann Taνια ιἀ‿ dιμπ‿ινμαe in ihre Schönheit gesetzt, sei mit Erlaubnis des Cäsar in die Stadt und die Königsburg gekommen und habe den Römer sofort gänzlich für sich gewonnen(d ϑ⁸) Kα—- 60νό), worauf Cäsar versucht habe, die Geschwister zu versöhnen. Dio schliesst diesen Bericht mit den Worten: 1e(KAonroe) ydo dναι ττοτεονQQ/&Nπodro suα, τνπέια εαũτmν deeedixet. In dieser Schlussbemerkung ist der Unterschied, der zwischen Dios und Cäsars Darstellung besteht, ausgedrückt. Cäsar will in seinen Kommentarien einzig und allein als dιαανσm erscheinen, der auf dem Standpunkte des Rechtes und der Pflicht steht, deshalb tritt bei ihm Kleopatra nirgends hervor, er will die Interessen der beiden Geschwister in gleichem Masse vertreten. Nach Dio dagegen wollte Cäsar anfangs in der That nur Schiedsrichter sein, seit der Zusammenkunft mit Kleopatra wurde er aber deren Anwalt(zæmτ σeυναννυν⁴εεα⁷).
Es fragt sich, welcher Quelle Dio seine Auffassung verdankt ¹). Bei Florus ep. II, 13 (p. 100 Jahn) lesen wir: Gleopatra regis soror adfusa Caesaris genihus partem regni reposcebat. aderat puellae forma. Florus erzählt also wie Dio, Kleopatra habe an Cäsar die Bitte um Rückgabe eines Teiles des Reiches gerichtet, und hebt ausdrücklich hervor, dass die Königin in der Schönheit ihrer Erscheinung eine Unterstützung ihrer Bitte gehabt habe. Florus hat Livius oder eine Epitome des Livius benutzt ²), und könnte schon daraus für Dio bei seiner UÜbereinstimmung mit Florus der Schluss gezogen werden, dass auch er Livius gefolgt ist. Es ist aber auch eine Übereinstimmung Dios mit Lucan X, 55 ff. leicht ersichtlich. Besonders vergleiche man Dio 34, 5 u. 6:(KAso‿ατ ο²)) eντα ⁶νννμτυν α⁴de ει‿ diαuμαᷣe ⁸*ετο... wxl- αœιπ ̈ννέσνσ‿αεεα ευννᷣ/ νασ‿ SErGxανσκντo⁵*σσεsσeέπκάννοτνονειρπαιεασαντανν⁄q mχGd otær Ordνι¶mαђ₰τό 6—ρσoQm✤pwch mit Lucan X, 82 ff.
Ouem formae confisa suae Cleopatra sine ullis Tristis adit lacrimis, simulatum comta dolorem, Cua decuit, veluti laceros dispersa capillos,
Et sic orsa loou...
Aus dieser Rede der Kleopatra an Cäsar geht(v. 92 ff.) hervor, dass Lucan ebenso wie Dio (vgl. oben S. 8) auch von dem Testament des Ptolemäus Auletes Kenntnis hatte. Bei Lucan X, v. 104 f. Nequiquam duras tentasset Caesaris aures:
Vultus adest precibus, faciesque incesta perorat denkt man an die Worte des Florus: aderat puellae forma.
Man ziehe noch obendrein(Aur. Victor.) de vir. ill. S6 Cleopatra... ab eo(i. e. Caesare) specie sua— regnum Plolemaei— impetravit heran und man wird nach diesen Ubereinstimmungen mit Florus, Lucan und Aurelius Victor zugeben müssen, dass bei Dio die livianische Uberlieferung vorliegt.
¹) Vgl. Judeich, S. 24 f.
¹) J. Flori epitom. de T. Livio bell. omn. annorum DOO IlI. II. rec. et em. O. Jahn, Lips. 1852, p. XXXIV f.; U. Köhler, p. 23, 25; Wachsmuth, S. 612; Rossbach in seiner Ausgabe des Florus(TLips. 1896), praef. pag. LVIII hält es für wahrscheinlich, dass Florus durch die Vermittelung des Seneca die livianische Darstellung erhielt.
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