Aufsatz 
Einleitung zu einer Kasuslehre der griechischen Sprache und Gebrauch des Akkusativ / von G. R. Hoffmann
Entstehung
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In gleichem Fall sind endlich alle Verben, welche mit dem Bexgriff eines einfachen Thans zugleich noch eine geistige Vermittelung zwischen zwei Personen involviren oder ein genauer bestimmtes slmτιανν τυꝛά‿ ι bezeichnen, so dass sie für diese beiden Seiten ihrer Bedeutung einen doppelten Akkusativ erheischen. Dahin gehören:

xH.) Die Verba didςσσκνιεν τα³ενεν. Einmal bezeichnen sie ein blosses Reden, und von dieser Seite müssen sie als ihre Bestimmtheit das Wort, die Rede, die Mahnung, die Lehre im Akkusativ erhalten. Sodann zeigen sie damit zugleich das Bestimmen einer Person durch eine andre an und nehmen daher diese Person als Bestimmtheit der zwei- ten Bedeutung gleichfalls im Akkusativ zu sich: Eur. Hipp. 254: r044²⅞ di⁴αmα o 6 7104G Hioros Herod. VI. 138: Aσσἀeν τς Ti 1rruxν*αα τοστπανπσα τι⁴ειρννναμουez 8010&.οαlmᷣiᷣ,VO ͥLod dag.

9) Die Verba: alcerv, alrεεσσσασι, ουνπ⁴έν, erdtst, Iorοεεν¼ꝑ Od. ¹. 364: Kuxα⁵αυ lαναέπ̈ ν ƷυννοQαα*2ντ Herod. III. 1: s⁴,εμυνα Kaρᷣσmσσ dςα tνιπον xijove lrres Auαoεν Ʒypxrsò. Id. VI. 132: alricxs dseαsς 4ϑ⁴³⁶οσνυνυναν x roa- ru* α oνuœtraæ od 4ioue Xen. Cyr. IV. 2, 35: Td 05 Slg 100⁹% dνταα ot yεεμνες τν νπο⁵σωνꝙƷέ*εεdεσεεεᷣ νς d1&, dT̃u drotg.

y) Die Verben: 716496ν, Ar0rgννεμιυν, aietr, oοααεεςςαα: Soph. O. C. 707: *³* oldæ ydo εᷣ ανƷνα νι mQειιν, ⁷94 Eur. Or. 286: A05&, dri ꝙꝗꝑꝙευυμ|ας 29- Yoν dyodαεασον, zo?r ν Jöy οςσ εανςςσłᷣ Herod. I. 163: 10510 00x ιαε τος Doxalsac NXen. Cyr. I. 4, 4: 05 ¼,& xoOetrron ijdes d(sc. o Köooc) zxı‿τa rr9ob'xx Asετο τοοςι συσνντασς dAl' dnso s ds εαυινν τrovx bvra, raõra eEjoxe.

§ 25.

Es scheint nun für die passive Konstruktion dieser Verba eine Schwierigkeit zu entstehen. Das Passiv ist nämlich, wie wir eben gesehen haben, diejenige Verbalform, durch welche das Verbum für sein grammatisches Subjekt in seiner Bedeutung den Cha- rakter als Selbsthestimmung verliert und nur als die Selbstbestimmung eines Andern an ihm vermittelt erscheint. Natürlich empfängt dadurch(dies ist oben gleichfalls darge- than worden§ 4) das Subjekt des Passiv den Sinn, als vereinzelte bestimmte Vollfüh- rung der Selbstbestimmung eines Andern gesetzt zu sein. Deshalb bleibt dann auch der Sinn derselbe, wenn man den Akkusativ beim Aktiv in den Nominativ verwandelt und ihm das Passiv als Prädikat beigesellt. ruνπι ττ τπ⁷ wird o rals zuntecat; nur ist dann noch unbestimmt gelassen, wer die Aktivität zu zu⸗rrsraz ist. Ilat aber das Verb in der aktiven Form zwei Akkusative bei sich, so würde demnach ein jeder der- selben fúr seine passire Form Nominativ oder Subjekt werden können. dεασσαα τν, xœν 257 uovotæij würde aussereinander beidemal folgerichtig geben, o rade Ouddασz‿ rarl und ¹ Hοασασαν dοddαa. Unmöglich aber könnten in demselben Satz beide zu- gleich als Subjekte geiten, wie es wohl beim ετ8α καν Ʒν xαα μεέσσ des Nomdnativ geschicht(II. y. 175: εαν· ok ds³*ον εασmeακντο ααααστιοs), wo beide Subjekte, wenn auch in der Wortform als Allgemeinheit und Einzelnheit getheilt, dennoch in der

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