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Darauf wird gezeigt, wie am Nordwestabhang des Höhenrückens die Nidda hinzieht und dann dieselbe ebenfalls eingezeichnet; in ähnlicher Weise die auf der andern Seite am Süd- abhange des Sachsenhäuser Berges dahinfließende Luderbach.
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23. Der Nebenfluss und seine Zuflüsse. Quelle und Mündung. Oberlauf. Unterlauf.
. Das Kärtchen wird, nachdem der Berger Höhenrücken mit seinen niederen Ausläufern nach Berkersheim(Bergersheim!), Preungesheim, Eckenheim hin eingezeichnet worden ist, nach der NW-Seite hin durch zeichnerische Andeutung der Höhenrücken zwischen Erlenbach und Eschbach, Ursel- und Kahlbach, Ursel- und Eschbornerbach, Eschborner- und Sulzbach, diesem und dem Liederbach in der Weise vervollständigt, daß diese Ausläufer bis in das Thal der Nidda hereinreichen und so eine Öffnung zwischen dem ersten und zweiten Höhenrücken übrig pleibt, wie solche auch wirklich vorhanden ist. Die Schüler werden nun aufgefordert, die Bodenver- hältnisse zu erklären.
Die Einleitung geschieht mit der Frage: Nach welcher Richtung dachen sich die ein-
gezeichneten Höhenrücken ab? Nach S0! Nach welcher der Berger Höhenrücken? NW
und 80!
Treffen die beiden Höhenrücken zusammen? Sie lassen einen Zwischenraum übrig!
Nach welcher Richtung müssen die Gewässer des ersten Rückens fließen?
Wo ist Platz für diese?
Die einzelnen Bäche werden nun in der entsprechenden Laufrichtung eingezeichnet.
Wohin öffnet sich der Raum zwischen den eingezeichneten Höhenrücken? Nach dem Main hin! Nach welcher Stadt? Nach welcher Weltgegend?
Wohin müssen also alle hier herunterkommenden Gewässer fließen?
Erklärung. Alle sammeln sich also in der breiten offen gelassenen Rinne, in der wir bereits ein größeres fließendes Wasser, einen Fluß, die Nidda, finden.
Der Fluß wird ebenfalls eingezeichnet.
Wird der Fluß eine gerade Linie bilden? Warum nicht? Weil ein Bergrücken weiter nach W, der andere weiter nach NW vorsteht.
Es giebt also eine vielfach gekrümmte Linie. Der Fluß bewegt sich fort wie eine Schlange in immer sich erneuernden Windungen und Krümmungen: die Schlangenlinie (Serpentine)*2 des Flusses. Die Nidda, von der wir ein Stück auf der Tafel sehen, vereinigt sich bei Höchst mit dem Main; für eine solche Vereinigung eines Flußzes mit einem andern haben wir die Bezeichnung: Mündung, und zwar mündet immer der kleinere in den größeren. D'ie Nidda mündet bei Höchst in den Main.
Auf welchem Ufer des Main mündet die Nidda?
Sie kommt von der Seite, also neben in den Main, ist also ein Nebenflufz! Der Neben- fiuß Nidda erhält aber eine Anzahl kleiner Bäche und Flüßchen
auf seinem Wege zum Main; sie fließen ihm zu: Es sind seine Zuflüsse!
*) Ableitung aus dem Lateinischen.


