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weises. Was aber die Teile dieser Gruppe, soweit sie sich leicht unterscheiden lassen, betrifft, so kann in ihrer Folge niemand die von dem Dichter beabsichtigte erkennen. Es ist folgende: 1) 13, 17— 42: ein wohl zusammen- hängendes, mitigituraufVorangegangeneszurückweisendes Lied, in welchem der Dichter ausspricht, wie er einst von Cynthia bestattet und betrauert zu werden wünscht; 2) 43— 58: Wunsch, früh zu sterben, ebenfalls an Cynthia gerichtet; 3) 14: Triumph über sein Liebes- glück; 4) 15: im ganzen das gleiche Thema, doch mit Einschiebung einiger dem Gedanken nach verwandter, aber den Zusammenhang unterbrechender Stellen. Un- schwer ergiebt sich, dass die 14. und 15. Elegie vorangehen müssen, hiernach 13, 43 bis 58 als selbständiges Gedicht und dann ebenso abgeschlossen 13, 17— 42 ihre Stelle finden. Im Einzelnen findet diese Anordnung Unter- stützung 1) dadurch, dass in dem vorangestellten 14. Ge- dichte eine Hinweisung auf die eben erfolgte Aus- söhnung und eine Zurückweisung auf den schroffen Abbruch des Liebesverhältnisses im 11. Liede des zweiten Buches sich in folgenden Versen findet:
v. 15. Atque utinam non tam sero mihi nota fuisset Condicio! cineri nunc medicina datur. Ante pedes caecis lucebat semita nobis: Scilicet insano nemo in amore videt. Hoc sensi prodesse magis: contemnite amantes: Sic hodie veniet, si qua negavit heri. Zweitens schliesst sich an die letzten Distichen des 15. Liedes, dem unbestreitbar angehören v. 1— 10,(hier eine Lücke), 11— 24 und 51— 54 in Gedanken und Ton das Lied 13, 43— 58 passend an. Jene Distichen lauten
Ac veluti folia arentis liquere corollas, Quae passim calathis strata natare vides, Sic nobis, qui nunc magnum spiramus amantes, Forsitan includet crastina fata dies.


