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zweiten Buches, welche eine ähnliche Stimmung des Dichters schildern, wie die letzten des dritten Buches doch der Unterschied zu erkennen, dass er dort noch ganz in den Fesseln der Liebe liegt, während hier der Bruch auf immer nahe erscheint. Allerdings ist dies noch nicht an der von Bährens bezeichneten Stelle der Fall, aber immerhin erscheint die Versetzung jener Elegieen in solche Nähe des Schlusses zu wenig begründet. Eher könnte man fragen, ob nicht III, 20(L. IV, 19) einer früheren Stelle zuzuweisen sei. Bleibt somit das Hauptargument für Lachmanns Annahme, dass in dem uns überlieferten zweiten Buche zwei Bücher vereinigt seien, unerschüttert, so ist damit doch nicht zugleich erwiesen, dass das dritte Buch mit der zehnten Elegie begonnen habe. Es muss vielmehr ausgesprochen werden, dass gerade durch die Scheidung der beiden Bücher an dieser Stelle das 10. Gedicht unverständlich ge- worden sei. Man musste nämlich seitdem eine An- kündigung aus demselben herauslesen, welcher pichts im Folgenden entspricht. Mit vollem Rechte hat, um näher auf die Sache einzugehen, E. Reisch in der angeführten Schrift S. 98 bemerkt, dass es zwar an sich durchaus nicht auffallend sei, bei Properz eine Elegie mit sed be- ginnen zu sehen, dass es aber mehr als fraglich sei, ob in solcher Weise ein neues Buch eröffnet werden konnte. Auch ist dies Lachmann selbt nicht entgangen, welcher vor dem ersten Verse eine Lücke annahm. Wichtiger ist, dass die Erklärung dieses Gedichtes als Einleitung nicht gelingen will. Ausführlich hat dies Birt(Das antike Buchwesen S. 415 ff) versucht, und der Beifall, der ihm von Otto und anderen geworden ist, erscheint in- sofern gerechtfertigt, als Gründlichkeit und Scharfsinn hier das Mögliche geleistet haben. Aber kann man im Ernste annehmen, Propertius habe, um Birts Worte zu gebrauchen, ein neues Buch eröffnet mit Folgendem: „1) Ankündigung zum Gesang(10 Verse); 2) Versuch


