Aufsatz 
The German influence on the poetry of England and America in the course of the 19th Century : an essay / by Henkel
Entstehung
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geweſen ſind. Bei der auf Experimente gegründeten Kenntniß der Naturgeſetze muß die Befähigung vorhanden ſein, dieſelben mathematiſch zu entwickeln und zu begründen. Im Einzelnen iſt das Ziel: Bekanntſchaft mit den Geſetzen des Gleichgewichtes und der Bewegung, der Lehre von der Wärme, der Electricität, dem Magnetismus, vom Schall und vom Licht.

c) Chemie. Der Abiturient ſoll eine auf Experimente gegründete Kenntniß der ſtöchiometriſchen und Verwandtſchafts⸗Verhältniſſe der gewöhniichen unorganiſchen und der für die Ernährung ſowie für die Hauptgewerbe wichtigſten organiſchen Stoffe ſich erworben haben. Er ſoll hierdurch und durch ſeine Kenntniß der einfachen Mineralien im Stande ſein, nicht blos die zweckmäßigſten Methoden zur Darſtellung der gebräuch⸗ licheren rein chemiſchen Präparate zu beſchreiben und zu benutzen, ſondern auch über ihre phyſikaliſchen Kenn⸗ zeichen und über ihre chemiſche Verwendung Rechenſchaft zu geben.

VII. Die Naturbilder im Leſebuche werden geleſen, beſprochen und durch Vorzeigen bildlicher Dar⸗ ſtellungen veranſchaulicht.

VI. Im Sommer: Beſchreibung einiger einheimiſchen Pflanzen, beſonders auch der im Leſebuche erwähnten. Im Winter: Beſchreibung einzelner Repräſentanten der Wirbelthiere nach Lüben 1. Curſ.

V. Warmblütige Thiere nach Lüben 2. Curſ.; ſonſt wie in Sexta.

IV. Im Sommer: Beſchreibung der wichtigſten hieſigen Cultur⸗, Arznei⸗ und Giftpflanzen und daran Einübung des Linné'ſchen Syſtemes. Im Winter: Kvochenthiere nach Lüben 3. Curſ. nnd Mineralogie nach Lüben 12 Curſ.

III. Im Sommer: Die Klaſſenordnungen und Familien des Pflanzenreiches nach dem Bartlingſchen Syſtem, daneben Einübung des Linné'ſchen Syſtemes und Uebungen im Beſtimmen einheimiſcher Pflanzen. Im Winter: Die Klaſſen, Ordnungen und Familien des Mineralreiches, Lüben 3. Curſ.

Anfangsgründe der Phyſik nach Koppe.

II. Im Sommer: Botanik wie in Tertia. Im Winter: Die geographiſche Verbreitung der Pflanzen und Thiere. Der experimentelle Theil der Phyſik nach Heußi. Die Lehre von den Metalloiden und Metallen nebſt ihren wichzigſten Verbindungen nach Liſt.

I. Die für Handel und Induſtrie wichtigſten exotiſchen Pflanzen mit Benutzung der betr. Gaum lungen, Anatomie und Phyſiologie der Thiere. Statik und Mechanik der feſten, flüſſigen und luftförmigen Körper, Akuſtik und Optik nach Trappe; phyſikaliſche Aufgaben. Die unorganiſche Chemie nach Rüdorf, ver⸗ bunden mit praktiſchen Arbeiten im Laboratorium.

8. Rechnen und Mathematik.

Ziel. Der Tertianer ſoll Sicherheit in den Rechnungen des gemeinen Lebens, der Abiturient Fertigkeit in allen im praktiſchen Leben vorkommenden Rechnungsarten beſitzen.

In der ebenen Geometrie ſoll der Tertianer im Stande ſein, die in den Gewerben vorkommenden mathematiſchen Conſtructionen zu verſtehen und verſtändig auszuführen. Der Abiturient hat den Nachweis zu liefern, daß er auf dem ganzen Gebiet der Mathematik, ſoweit ſie Penſum der oberen Klaſſen iſt, ſicher geordnete und wiſſenſchaftlich begründete Kenntniß beſitzt.

VIII. Die 4 Species im Zahlenraume von 1100, Diviſion mit einſtelligem Diviſor, das kleine Einmaleins.

VII. Die 4 Species mit unbenannten und gleichbenannten Zahlen; 2 wöchentlich ein Extemporale, wöchentlich eine kleine ſchriftliche Arbeit.

VI. Reſolution und Reduction, die 4 Species in benannten Zahlen, Zeitrechnung; zu jeder Stunde 3 4

Exempel ſchriftlich, 2 wöchentlich eine Extemp.