Aufsatz 
The German influence on the poetry of England and America in the course of the 19th Century : an essay / by Henkel
Entstehung
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morirt, das erſte Hauptſtück mit der Erklärung kurz erläutert unter Benutzung der erlernten Lieder, Sprüche und Gebete. 1 St..

V. Repetition des Penſums von Sexta und Erweiterung deſſelben durch die Geſchichten von der Theilung des Reiches bis zur Geburt Chriſti und durch die lehrhaften Erzählungen des N. T. Eintheilung der Bibel, bibliſche Bücher, Grundzüge der Geographie von Paläſtina, Erläuterung des 2. Hauptſtückes.

IV. Bibelleſen(beſonders die Evangelien und Abſchnitte aus den hiſtoriſchen Büchern des A. T.), Erklärung des 3. Hauptſtückes.

III.(Die confirmirten Schüler nehmen am Unterricht der II. Theil). Lectüre der Apoſtelgeſchichte nebſt Mittheilungen über die weitere Entwickelung der Kirche, beſonders durch die Reformation; das Kirchenjahr. Erklärung des 2., 4. und 5. Hauptſtückes des Katechismus. 1 St.

II. Lectüre der Bibel nach Anleitung des Hülfsbuches von Hollenberg(Inhaltsangabe der einzelnen Bücher, Mittheilungen über die Verfaſſer, die Zeit der Abfaſſung ꝛc). Wiederholung des Katechismus und der bisher gelernten Sprüche, Lieder und Pſalmen.

I. Lectüre des Evangeliums Johannis, der Briefe Pauli an die Römer und Galater; Kirchengeſchichte, Ueberſicht der Bekenntnißſchriften, Leſen der Auguſtana und Beſprechen der Unterſcheidungslehren im Anſchluß an Hollenberg's Hülfsbuch.

Morgens vor 8 Uhr wird der wöchentliche Unterricht durch eine gemeinſchaftliche Andacht aller Lehrer und Schüler eröffnet und ebenſo Sonnabends nach 12 Uhr beſchloſſen. Nachdem ein Choralvers geſungen, hält einer der Lehrer eine kurze Anſprache oder eine Vorleſung aus der Bibel, worauf wieder Geſang folgt. Sonn⸗ abends ſchließt ſich daran die Wochen⸗Cenſur, bei welcher jeder Ordinarius befugt iſt, ſich über ſeine Klaſſe im Ganzen oder Einzelnen auszuſprechen; am Montag thut der Director, nachdem er mittlerweile ſämmtliche Klaſſenbücher eingeſehen hat, in Bezug auf die ganze Schule daſſelbe.

2. Deutſch.

Ziel. Der abgehende Tertianer ſoll grammatiſche Sicherheit haben im Gebrauch der Mutter⸗ ſprache nebſt angemeſſener Fertigkeit in correcter und ſchriftlicher Anwendung derſelben nach den Anforderungen des gemeinen Lebens. Der Abiturient muß im Stande ſein, ein in ſeinem Geſichtskreiſe liegendes Thema mit eigenem Urtheil in logiſcher Ordnung und in correcter und gebildeter Sprache zu bearbeiten. Ebenſo ſoll der mündliche Ausdruck einige Sicherheit in pracciſer, zuſammenhängender und folgerichtiger Rede erkennen laſſen. Auf dem Gebiete der deutſchen Litteraturgeſchichte muß der Abiturient mit den wichtigſten Epochen ihres Entwickelungsganges und mit einigen Hauptwerken aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts durch eigene Lecture bekannt und davon Rechenſchaft zu geben im Stande ſein.

VIII. Elementare Leſeübungen bis zum zuſammenhängenden Leſen deutſcher und lateiniſcher Schrift; Dekla⸗ mation kleiner Gedichte; Denk⸗ und Sprechübungen über allerlei Gegenſtände, die im Bereiche der kindlichen Beobachtung liegen.

VII. Geläufiges Leſen von Erzählungen, Fabeln, Märchen, Sagen, Legenden und geſchichtlichen Cha⸗ rakterzügen 2. St. Deklamation ausgewählter Gedichte 1 St. Orthographiſche Uebungen, Abſchriften, Dictate, wöchentlich ein Extemporale 2 St. Grammatiſche Uebungen(Laute, Buchſtaben, Wortarten, Wort⸗ biegung) nach Hermes Unterſtufe, 3 St.

VI. Leſen und Nacherzählen des Geleſenen in Verbindung mit grammatiſchen Uebungen(Kenntniß der Redetheile, Flexion, Lehre vom einfachen Satze) und mit orthographiſchen Dictaten; wöchentl. ein Extem⸗ porale, 2 St. Deklamation, beſonders von Gedichten, die in der Geſangſtunde geübt wurden, 1 St.

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